Viel zu schnell unterwegs

Motorradfahrer prallt gegen Laternenmast, dann wird er 30 Meter durch die Luft geschleudert

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Weit entfernt vom eigentlichen Unfallort wurde die Maschine des Mannes gefunden.

Wie schnell er wirklich unterwegs war, sollen nun Gutachter klären. Bei einem Motorradunfall wurde ein Mann in Bayern schwer verletzt.

Frensdorf - Ein Laternenmast, der nachdem ein Motorrad in ihn schoss, förmlich aus der Verankerung gerissen wurde und das Motorrad selbst, das weitab der Straße in einem Garten lag und dessen Tachonadel bei 220 Stundenkilometern stehen blieb. Dieses Bild bot sich den Polizisten und Feuerwehrleuten, die am Donnerstagabend (25.04.2019) nach Frensdorf (Lkr. Bamberg) ausrückten. 

Mit viel zu hoher Geschwindigkeit fuhr der Motorradfahrer von Reundorf aus kommend in Richtung des Frensdorfer Ortszentrums, wie die Agentur News5 berichtet. In einer leichten Linkskurve verlor der 31-Jährige, weil er mit seinem Fußraster auf dem Asphalt aufkam, die Kontrolle über seine Maschine, darauf prallte er in einen Laternenmast, der durch die Wucht des Aufpralls aus seiner Verankerung gerissen wurde. 

Unfall in Frensdorf: Motorradfahrer schwer verletzt

Während der Fahrer rund dreißig Meter neben dem Mast mit schwersten Verletzungen zum Liegen kam, schoss sein Motorrad noch durch einen Zaun in einen Garten. Dort kam die Maschine völlig demoliert zum Liegen. Wie die Aufnahmen von vor Ort zeigen, blieb die Tachonadel des Motorrads bei 220 Stundenkilometern stehen. 

Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der Motorradfahrer mit einem Rettungshubschrauber ins Erlanger Uniklinikum geflogen. Ein auf Anordnung der Staatsanwaltschaft bestellter Gutachter soll nun klären, wie schnell der junge Mann tatsächlich unterwegs war.

mm/tz

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