Stadt will Maßnahmen ergreifen

Neue Klagen in Fürth: Taubendreck bringt Anwohner auf die Palme

Zwei Tauben
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Weil offenbar zu viele Tauben an einer Straße in Fürth ihren Kot hinterlassen, klagen beklagen sich nun die Anwohner. (Symbolbild)

In Fürth gibt es neuen Ärger wegen Taubendreck. Dort tummeln sich die Vögel unkontrolliert in einem Haus an der Pickertstraße. 

Fürth – An der Fürther* Königswarterstraße klagen die Anwohner über eine extreme Taubenplage. Schuld ist ein fast leerstehendes Haus an der benachbarten Pickertstraße, berichtet nordbayern.de. Dort fliegen Tauben ein und aus, verdrecken die Räume und vermehren sich unkontrolliert. Mehrere Bewohner der Königswarterstraße appellierten deswegen an die Stadt. 

Fürth: Ätzender Taubenkot greift die Bausubstanz an

Man habe vor Ort einen „gewissen Taubenbefall“ festgestellt, bestätigt Jürgen Tölk vom Amt für Umwelt, Ordnung und Verbraucherschutz. Um tätig werden zu können, müsse man das Haus an der Pickertstraße begutachten. Schließlich beschädige der ätzende Taubenkot auch die Bausubstanz des Jugendstilhauses. Dessen Eigentümer, der nicht in Fürth lebt, sei derzeit jedoch nicht erreichbar. Es sei seine Aufgabe, Maßnahmen zur Fernhaltung der Tauben einzuleiten.

In der Unterführung der Schwabacher Straße zeichnet sich in Sachen Taubenplage dagegen eine Lösung ab. Dort hatten Gehwege und Brückenpfeiler voller Taubenkot für Beschwerden gesorgt. Die Deutsche Bahn, der die Brücke gehört, arbeitet mit der Stadtverwaltung zusammen, um die Verschmutzung einzudämmen.

Fürth: 17.000 Euro für die Reinigung der Unterführung

Im Sommer leitete die Stadt Fürth bereits eine Generalreinigung durch Spezialisten ein. Rund 17.000 Euro kostete das Entfernen der zentimeterdicken Kotschicht. Zudem sagte die Deutsche Bahn zu, im Frühjahr 2022 vorhandene Netze und Spikes auszutauschen und zu ergänzen.

Tierschützer hatten vorgeschlagen, einen Taubenschlag aufzustellen, in dem sich die Vögel ansiedeln könnten. Das sei grundsätzlich möglich, meint Jürgen Tölk. Jedoch müsste sich eine Organisation finden, die so ein Projekt dauerhaft ehrenamtlich betreuen könne. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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