Protestcamp füllt sich

Lob und Kuchen für die G7-Gegner

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Politischer Zeltplatz vor Alpenpanorama: Am Donnerstag füllte sich das Camp der Protestler langsam.

Garmisch-Partenkirchen - Bereits am Donnerstagmorgen hatten rund 200 Anti-G7-Aktivisten ihre Zelte aufgeschlagen, nachmittags füllte sich das Areal zusehends.

Tracht, Radl- und Freizeitkluft oder Polizeiuniform: Diese Kleiderordnungen waren an Fronleichnam am Garmischer Protest-Camp an der Loisach zu sehen. Bereits am Morgen hatten rund 200 Anti-G7-Aktivisten ihre Zelte aufgeschlagen, nachmittags füllte sich das Areal zusehends. Camper wie der 23-jährige Georg Ismael freute sich über die Radler, die vorbeischauten, zum Teil Kuchen oder Geld spendeten und das Engagement der Demonstranten lobten. 20 Jugendliche aus dem Werdenfelser Land hätten sogar beim Aufbauen geholfen. Während die Garmischer Bürgermeisterin Sigrid Meierhofer, die den Zeltplatz verboten hatte, dem Frieden immer noch nicht recht traut, betonen die Aktivisten, man wolle keine Eskalation. Wer einzieht, zahlt fünf Euro Campgeühr. Dafür gibt es frisches Wasser, ein Versorgungszelt samt Küche und Dixiklos Zum Baden gibt’s die Loisach. Diese Erfrischung konnten sich die zahlreichen Polizisten, die das friedliche Camp bewachten, natürlich nicht erlauben.

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Bilder vom Camp der G7-Gipfel-Gegner

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