Tausend Gegner potenziell gewaltbereit

G7-Polizei-Bilanz: Strategie der "Kuschelbullen" hat funktioniert

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Polizeieinsatz zum G7-Gipfel: Die Polizei sieht sich in ihrer Strategie bestätigt.

Garmisch-Partenkirchen - Die Polizei geht davon aus, dass etwa ein Viertel der G7-Demonstranten im Raum Garmisch-Partenkirchen potenziell auch zu Gewalttaten bereit war. Dass es dennoch meist friedlich blieb, schreibt sie ihrer Strategie der Deeskalation zu.  

Insgesamt seien gut 4000 Gipfelgegner angereist, von diesen seien 1000 potenziell gewaltbereit gewesen, sagte der Münchner Polizeivize Robert Kopp, der dem G7 Planungsstab angehörte, am Dienstag in Garmisch-Partenkirchen.

Die Polizei sieht sich damit in ihrer Strategie bestätigt. Die Beamten hätten einerseits Stärke gezeigt und sich andererseits um Deeskalation bemüht. Offenbar habe die Polizei „die gewaltbereiten Demonstranten mit unserer Freundlichkeit zermürbt“, sagte Kopp.

„Gesprächsbereitschaft und Präsenz prägten den Gipfel der Freundlichkeiten“, sagte der Präsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Robert Heimberger. Bayern habe gezeigt, dass ein sicherer Ablauf einer solchen Veranstaltung vor grandioser Bergkulisse möglich sei, sagte Heimberger. Wenn „Linke von den Kuschelbullen schwärmen“, sei das ein Erfolg.

Bayern habe bei dem größten Polizeieinsatz seiner Geschichte neue Maßstäbe gesetzt. Rund 20.000 Polizeibeamte waren rund um die Gipfeltage am Sonntag und Montag im Einsatz, in der Spitze gut 12.000 zur gleichen Zeit.

dpa

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