Zusätzliche Absicherung für Privatleute und kleine Betriebe

G7-Gipfel: Bund schließt Krawallversicherung ab

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In der Anlage des Schlosshotels Elmau findet vom 4. bis zum 5. Juni der G7-Gipfel statt.

Elmau - Der Bund sorgt für gewalttätige Demonstrationen beim G7-Gifel auf Schloss Elmau vor. Eine Krawallversicherung soll Privatleute und kleine Betriebe zusätzlich absichern.

Der Bund hat eine Krawallversicherung für den G7-Gipfel Anfang Juni auf Schloss Elmau abgeschlossen. Der Vertrag des Auswärtigen Amts mit der Versicherungskammer Bayern soll vor allem Privatleute und kleine Betriebe zusätzlich absichern, wie ein Regierungssprecher in Berlin am Freitag auf Anfrage erklärte. „Die Polizei wird alles dafür tun, die Bevölkerung und ihr Eigentum umfassend zu schützen.“ Gewalttätige Demonstrationen würden bereits im Entstehen unterbunden. „Sollte es trotzdem zu Schäden kommen, ist Sorge getragen, dass niemand auf seinem Schaden sitzenbleibt.“

Zum „Ersatz von Demonstrationsschäden“ werde es zwei unbürokratische Lösungen geben: Die Police des Auswärtigen Amts soll die Versicherungen der Bürger vor Ort ergänzen. „Nachweislich durch den G7-Gipfel verursachte Schäden sind dann abgesichert, wenn sie nicht schon durch bestehende Versicherungsverträge gedeckt werden.“ Das Auswärtige Amt zahlt auch die Versicherungsprämie.

Für die Fälle, in denen gar keine Versicherung zuständig ist, soll die bayerische Staatsregierung einspringen. „Wenn die Versicherung nicht greift, können außerdem einzelne Schäden - insbesondere im Bereich der Landwirtschaft - im Rahmen einer Auffanglösung vom Freistaat Bayern beglichen werden“, erklärte der Sprecher.

Falls jemand einen Schaden meldet, soll ihm zumindest die mühevolle Suche nach dem Zuständigen erspart bleiben: „Als erste Anlaufstelle für Geschädigte wird es im Landratsamt in Garmisch-Partenkirchen eine zentrale Schadensausgleichstelle geben“, heißt es im Bundespresseamt.

Zum G7-Gipfel im Landkreis Garmisch-Partenkirchen werden am 7. und 8. Juni die Staats- und Regierungschefs der sieben größten westlichen Industrieländer erwartet. Ebenfalls anreisen werden mehrere afrikanische Präsidenten, die Vorsitzenden mehrerer internationaler Organisationen und ein großer Tross von Mitarbeitern.

dpa

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