Bürgermeisterin: 'Brauchen gute Gründe für Ablehnung'

Garmisch-Partenkirchen will G7-Protestcamp verhindern

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Eine Außenansicht des Schlosses Elmau. Die Gegner des G7-Gipfels wollen sich in einem Camp  vor den Toren von Garmisch-Partenkirchen einrichten.

Garmisch-Partenkirchen - Die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen versucht ein Protestcamp der G7-Gipfel-Gegner zu verhindern. „Wir brauchen gute Gründe, um das abzulehnen“, sagte Bürgermeisterin Sigrid Meierhofer (SPD) am Mittwoch.

Am Montag hatten die Gegner einen Nutzungsantrag für eine 7000 Quadratmeter große Wiese am Ortsrand gestellt. Nach Angaben des Aktionsbündnisses „Stop G7 Elmau“ ist bereits ein Pachtvertrag unterschrieben. 1000 Demonstranten sollen dort während des Gipfels Platz in Zelten und Gemeinschaftsunterkünften finden.

Das Grundstück liegt direkt an der Loisach; das Wasserwirtschaftsamt prüft eine mögliche Hochwassergefährdung. Zudem muss das Aktionsbündnis Auflagen bei Brandschutz, Naturschutz, Abwasser- und Abfallbeseitigung sowie Lebensmittelhygiene erfüllen.

Die Polizei befürchtet, dass sich gewaltbereite Gruppen innerhalb des Camps formieren könnten. Auch eine neue Demonstrationsroute, die am 6. Juni nun mitten durch Garmisch-Partenkirchen führen soll, bereitet Polizei und Anwohnern Sorge. Der Bayerische Rundfunk hatte zuerst darüber berichtet.

Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden westlichen Industrienationen treffen sich am 7. und 8. Juni auf Schloss Elmau in der Gemeinde Krün.

dpa

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