Rückbau bis Mitte Juli abgeschlossen

G7-Gipfel: Sicherheitszaun rund um Schloss Elmau fast verschwunden

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Ein Polizist am Zaun des engeren Sicherheitsbereichs für den G7-Gipfel. Drei Wochen nach dem Treffen der Staatschefs ist der Zaun nun fast verschwunden.

Krün/Garmisch-Partenkirchen - Der G7-Gipfel auf Schloss Elmau ist Geschichte. Doch für das Treffen der Staats- und Regierungschefs waren zeitlich befristet eigens ein Zaun und ein Hubschrauberlandeplatz errichtet worden. Der Zaun ist weitgehend verschwunden, der Rückbau des Landeplatzes beginnt bald.

Drei Wochen nach dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau ist der kilometerlange Zaun rund um den Sicherheitsbereich weitgehend verschwunden. Bis spätestens Mitte Juli solle der mehr als sieben Kilometer lange und drei Meter hohe Zaun vollständig abgebaut sein, sagte Hermann Streicher vom Staatlichen Bauamt Weilheim der Deutschen Presse-Agentur. „Der Rückbau ist voll im Gang.“

Der mit dicken Stahlseilen an Bäumen verspannte und nachts beleuchtete Maschendrahtzaun werde eingerollt und gehe wieder in das Eigentum der österreichischen Firma über, die ihn errichtete, erläuterte Streicher. Die Staats- und Regierungschefs von sieben führenden Industrienationen hatten am 7. und 8. Juni auf Schloss Elmau nahe Garmisch-Partenkirchen getagt.

Mit dem Rückbau des eigens für das Gipfeltreffen geteerten Hubschrauberlandeplatzes oberhalb von Schloss Elmau soll spätestens Mitte Juli begonnen werden. Die Teerdecke wird nach den Worten Streichers innerhalb weniger Tage komplett abgefräst. Danach solle das Areal wieder zu einem gekiesten Parkplatz für Wanderer werden. „Es war uns wichtig, dass die naturschutzrechtlich relevanten temporären Bauten als erstes zurückgebaut werden“, sagte der Sprecher des bayerischen Innenministeriums, Oliver Platzer.

Auch ein von Schlossherr Dietmar Müller-Elmau angelegter Parkplatz, auf dem während der Hotelerweiterung Container standen, muss bis Mitte Juli vollständig zurückgebaut werden. „Dort wird zweimal hintereinander eine Heublumensaat ausgebracht“, sagte ein Sprecher des Landratsamtes in Garmisch-Partenkirchen.

Der Abbau des ebenfalls nur für den Gipfel errichteten Pressezentrums in unmittelbarer Nachbarschaft zum Tagungsort wurde bereits vorigen Mittwoch abgeschlossen, wie Bundespresseamt und Gemeinde Krün übereinstimmend berichteten. Auch zahlreiche Container, die rund um das Olympia-Eissportzentrum von Garmisch-Partenkirchen errichtet worden waren, sind inzwischen verschwunden. Die Halle war zum Internationale Pressezentrum für Tausende Journalisten aus aller Welt umfunktioniert worden.

dpa

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