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Garmisch: Durchbruch im Gründstücksstreit

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Der Bürgermeister von Garmisch-Partenkirchen, Thomas Schmid (CSB) © Westermann

München - Das Packeis im Olympia-Streit von Garmisch – es schmilzt immer mehr. Nach dem gewonnenen Bürgerentscheid gelang am Dienstag ein entscheidender Durchbruch im über Monate festgefahrenen Grundstücksstreit.

Die Bewerbungsmacher sicherten sich überraschend das ­Areal im Zielbereich der Kandahar-Skirennstrecken. Besitzer Max B. gab jetzt doch noch sein Einverständnis für die Nutzung des 3500 Quadratmeter großen Wiesengeländes, sollten die Winterspiele 2018 tatsächlich in Bayern ausgetragen werden. Dutzende andere Grundstückseigner verweigern dagegen weiter die Freigabe. Ihre Flächen sind aber großteils wesentlich kleiner und liegen abseits der Sportstätten.

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Ludwig Seitz © Westermann

Der Kandahar-Deal – er wurde 90 Kilometer entfernt in der Landeshauptstadt unterzeichnet. Genauer gesagt in der Anwaltskanzlei Labbé & Partner in der Theatinerstraße. Die Verhandlungen seien im „olympischen Geist, im gegenseitigen Respekt und im gegenseitigen Verständnis für die Bedeutung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 in Deutschland“ geführt worden, erklärten die Juristen Walter Labbé und Alfred Sauter. Letzterer vertrat die Münchner Bewerbunsgesellschaft. Er pflegt als früherer bayerische Jusitzminister beste Kontakte zur Staatskanzlei. Deren Spitzenbeamte hatten sich monatelang um eine Vermittlung zwischen der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen und Grundstücksbesitzer Max B. bemüht.

Mit der Einigung seien nun alle Grundstücke im Bereich der Sportstätten gesicherte, teilte Garmischs Bürgermeister Thomas Schmid mit: „Alle Beteiligten sind erfolgreich durchs Ziel gelaufen.“

A. Beez

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