Junge Mutter (22) tot aufgefunden - Verdacht auf Gewaltverbrechen

Junge Mutter (22) tot aufgefunden - Verdacht auf Gewaltverbrechen

Vermutlich unter Schneemassen begraben

Wanderer am Kramer seit Neujahr vermisst: Suche durch massiven Schneefall behindert

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Die Suche nach dem Vermissten dauert an: Tiefer Schnee und schlechtes Wetter erschweren den Einsatz.

Dreimal haben Einsatzkräfte von Bergwacht und Polizei schon gesucht. Dreimal vergeblich. Von dem Mann, der seit Neujahr im Kramergebiet vermisst wird, fehlt jede Spur.

Update, 8. Januar, 16.23 Uhr: Seit Neujahr wird ein Wuppertaler (51) am Kramer vermisst, für die Polizei besteht mittlerweile die traurige Gewissheit, dass der Urlauber tödlich verunglückt ist. Die Suche nach ihm gestaltet sich aufgrund der Wetterverhältnisse nach wie vor äußerst schwierig. Einem Hinweis, der bei der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen eingegangen war, ging ein Beamter der Alpinen Einsatzgruppe am Dienstagvormittag nach – allerdings ohne Erfolg. „In dem steilen, durchsetzten Gelände kam der Kollege nicht mehr weiter“, erklärt Polizeisprecher Josef Grasegger. Dazu kommen die Schneemassen, unter denen der Bergwanderer vermutlich begraben liegt. „Die aktive Suche wurde aufgrund der Witterung eingestellt.“ Sobald es wieder möglich ist, startet aber erneut ein Hubschrauber. 

Neujahrs-Wanderung könnte Wuppertaler zum Verhängnis geworden sein 

Update, 6. Januar, 12.08 Uhr: Von dem Wanderer fehlt nach wie vor jede Spur. Wegen des starken Schneefalls ist die Suche nach dem Mann derzeit ausgesetzt.  Garmisch-Partenkirchen – Mit einer Bergtour auf den Kramer hat ein Wuppertaler das neue Jahr eingeleitet – bei zunächst blauem Himmel und relativ milden Temperaturen. Von dieser Unternehmung ist der 51-Jährige allerdings nicht mehr zurückgekehrt, weshalb seine Angehörigen schließlich am Nachmittag die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen alarmierten.

Garmisch: Wanderer am Kramer vermisst - Einsatzkräfte vor Rätsel

Nach Auskunft der Polizei hatte der Urlauber wohl gegen 14 Uhr den Gipfel erreicht und wollte anschließend über den Stepberg und das Gelbe Gwänd absteigen. Noch ist es ein völliges Rätsel, was ihm auf diesem Weg passiert ist. Eine sofort eingeleitete Suchaktion mit neun Bergretter dauerte bis in die Morgenstunden, brachte aber kein Ergebnis.

Die Hoffnung, den Vermissten am Dienstag zu finden, zerschlug sich ebenfalls. Neben der Bergwacht machten sich auch Beamte der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei und die Mannschaft des Polizeihubschraubers auf, um den Nordrhein-Westfalen zu finden. „Sie sind in drei Gruppen losmarschiert“, berichtet ein Sprecher von der Bergwacht. Die eine über die St.-Martins-Hütte, die andere über den Königsstand und die dritte übers Gelbe Gwänd – ihr gemeinsames Ziel: der Kramergipfel. Von dem Vermissten haben die Einsatzkräfte dabei allerdings keine Spur entdeckt, wobei der immer heftiger werdende Schneefall und starke Windböen die Suche massiv erschwerten. „Solange es das Wetter zuließ, bis etwa 16 Uhr, waren sie unterwegs.“

Vermisster Wanderer: Wetterbedingungen machen Suche unmöglich

Ein Unterfangen, das angesichts der Neuschnee-Mengen und der damit einhergehenden hohen Lawinengefahr auch für sie mit einem erheblichen Risiko verbunden war. Letztlich „musste die Suche jedoch aufgrund des immer schlechter werdenden Wetters ergebnislos abgebrochen werden“, heißt es von Seiten der Polizei.

Ein weiterer Flug war gestern nicht möglich – „der Gipfel war total im Nebel“, erklärt ein Beamter der Inspektion Garmisch-Partenkirchen. Zu Fuß versuchten Beamte der Alpinen Einsatzgruppe trotzdem noch, den Wuppertaler zu finden – allerdings wieder vergeblich.

Wanderer an Kramer verschollen: Angehörige von Krisenteam betreut

Die Einsatzkräfte gehen mittlerweile von einem Unglück aus. Möglicherweise ist der Mann beim Abstieg in einer Rinne abgerutscht und dann gestürzt. Gewissheit freilich haben sie und vor allem die Angehörigen, um die sich Experten des Bergwacht-Kriseninterventionsdienstes kümmerten, erst, wenn der Vermisste tatsächlich gefunden wurde. Die Suche nach ihm wird nach Auskunft der Polizei fortgesetzt – sobald das Wetter etwas besser ist.

Lesen Sie auch: Bei der Rettung einer Skitourengeherin in Schönau, kam es für die Retter ebenfalls zu Behinderungen durch das Wetter.

Auch in den kommenden Tagen bleib das winterliche Wetter bestehen, die Schneefälle halten an.

Experten warnen vor dersteigenden Lawinengefahr in den Alpen.

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