Großeinsatz mit Hunden und Hubschraubern

Lawine auf der Zugspitze abgegangen

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Die Einsatzkräfte suchten mit Huschraubern nach den Verschütteten.

Garmisch-Partenkirchen – Lawinenabgang auf der Zugspitze, vermutlich ein Verschütteter: Der Notruf um 11.15 Uhr hat am Samstag einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst.

Gegen 13.45 Uhr war dann klar: Zum Glück ist in dem Bereich abseits der Piste niemand zu Schaden gekommen.

Vom Wetterwandeck-Lift aus hat ein Skifahrer am Samstagvormittag beobachtet, wie ein Schneebrett zwischen dem Sechsersessellift und der Anlage Weißes Tal abseits der gesicherten Piste abgegangen ist. Nachdem er in dem Bereich zuvor Freerider gesehen hatte, verständigte der Mann sofort die Mitarbeiter der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB). Diese alarmierten umgehend die Rettungsleitstelle, woraufhin ein Großeinsatz mit gut 30 Bergwachtkräften, drei Hundeführern, zwei Beamten der Alpinen Einsatzgruppe und vier Hubschraubern ausgelöst wurde.

Bilder vom Einsatz

Großeinsatz nach Lawinen auf der Zugspitze

Nach einem Erkundungsflug über den – nach ersten Einschätzungen 50 Meter breiten und gut 300 Meter langen – Lawinenbereich machten sich die Retter mit Sonden und Verschüttetensuchgeräten auf, um den Kegel akribisch abzusuchen. Gut zwei Stunden später konnten sie dann Entwarnung geben und den Einsatz beenden.

Tanja Brinkmann

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