Äußert brenzlige Situation

Müllfahrer vertraut blind auf Navi - Lkw droht auf steiler Forststraße abzurutschen

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Gut gesichert hängt das Müll-Fahrzeug auf der verschneiten und vor allem eisigen Forststraße. Mit Hilfe des Kranwagens und mit Seilwinden verhindern die Garmischer Feuerwehr-Kräfte, dass der Lkw abrutscht.
Lkw-Bergung durch die Feuerwehr Garmisch mit einem Autokran.
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Lkw-Bergung durch die Feuerwehr Garmisch mit einem Autokran.
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Lkw-Bergung durch die Feuerwehr Garmisch mit einem Autokran.
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Lkw-Bergung durch die Feuerwehr Garmisch mit einem Autokran.
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Lkw-Bergung durch die Feuerwehr Garmisch mit einem Autokran.
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Lkw-Bergung durch die Feuerwehr Garmisch mit einem Autokran.
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Lkw-Bergung durch die Feuerwehr Garmisch mit einem Autokran.
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Lkw-Bergung durch die Feuerwehr Garmisch mit einem Autokran.

Äußerst brenzlig war das Situation, die die Garmischer Feuerwehr am Freitag auf der Forststraße Richtung Kreuzeck erwartete. 

Garmisch-Partenkirchen –Blind auf sein Navi hat ein Lkw-Fahrer aus Weilheim vertraut – das wurde ihm am Freitagvormittag zum Verhängnis. Der Mann, der den Müll vom Kreuzeck holen sollte, hatte offenbar vergessen, dass er diesen an der Kreuzeckbahn-Talstation in Empfang nehmen kann. Daher gab er die Adresse einer der Berghütten auf gut 1600 Metern Höhe in sein Gerät ein und fuhr einfach über die Forststraße am Hausberg los: ohne Schneeketten auf einer Schnee- und Eispiste.

Extrem steil und glatt

„Spätestens als es auf der Forststraße extrem steil und vor allem auch glatt wurde, hätte er sein Hirn einschalten müssen“, sagt Peter Gröbl, Kommandant der Feuerwehr Garmisch. Hat er aber nicht. Erst am Tonihütten-Stich, als sein Lkw wegzurutschen drohte, setzte er um 11.45 Uhr einen Notruf ab. Beim Eintreffen der Retter „stand es Spitz auf Knopf“. Gröbl zufolge hatte nicht mehr viel gefehlt und der Zwölf-Tonner wäre die steile Böschung hinuntergerauscht. Mit Hilfe des Kranwagens und unter massivem Seilwinden-Einsatz gelang es den 25 Feuerwehr-Kräften, dieses Horrorszenario zu verhindern. Sobald der Lkw wieder einigermaßen fest auf der vereisten Forststraße stand, wurde er mittels Schleppstange vom Kranwagen langsam, aber sicher ins Tal bugsiert.

Rund vier Stunden dauerte der Einsatz

Gut vier Stunden dauerte dieser ungewöhnliche Einsatz, bei dem zum Glück niemand zu Schaden kam. „Der Fahrer hatte natürlich einen gewaltigen Schreck“, sagt Gröbl. Künftig wird er sicher genau überlegen, ob er einfach nur seinem Navi folgt. Außerdem weiß er nun für seine nächste Tour in Garmisch-Partenkirchen, dass der Abfall vom Kreuzeck per Seilbahn ins Tal befördert und erst dort vom Müll-Fahrzeug aufgeladen wird.

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