Veranstalter trotzdem zufrieden

Gartenschau in Alzenau endet mit Regen

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Diese riesige Baumschaukel konnten die Besucher der Gartenschau bewundern. 

Alzenau - Die Bayerische Gartenschau im unterfränkischen Alzenau ist mit der Fahnenübergabe an den nächsten Ausrichter zu Ende gegangen.

Im Beisein von Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) überreichte Alzenaus Bürgermeister Alexander Legler (CSU) am Sonntag die offizielle Gartenschau-Fahne an seinen Amtskollegen Thomas Herker (SPD) aus Pfaffenhofen an der Ilm. Die Bayerische Gartenschau in Pfaffenhofen findet in zwei Jahren statt.

„Ein wunderbarer Gartenschausommer geht zu Ende“, sagte der Geschäftsführer der „Natur in Alzenau“, Michael Neumann. In knapp 90 Tagen kamen rund 270 000 Besucher nach Unterfranken - damit wurde das angepeilte Ziel von 300 000 Gästen nicht ganz erreicht.

Als Grund nannte Neumann die langen Hitzeperioden im Juli und August. Von Hitze und Hochsommer war zum Abschluss allerdings nichts zu spüren: „Ganz untypischerweise hatten wir heute Dauerregen“, sagte Sprecherin Jutta Kriegsmann.

Besonders viel Zuspruch verzeichnete der „Tag der hessischen Chöre“, bei dem 20 Chöre aus dem Nachbarbundesland auftraten. Rund 6000 Besucher wurden an diesem Tag auf dem Gartenschaugelände gezählt.

Für die „Natur in Alzenau“ war aus einer Industriebrache ein zweiteiliger Park entstanden. Mehr als 500 Bäume und Sträucher sowie 17 000 Sommerblumen wurden gepflanzt. Auch eine Mustergrabanlage und ein Bibelgarten wurden angelegt. Von Ende August an soll das Gartenschau-Gelände der Bevölkerung als Park kostenlos zur Verfügung stehen.

dpa

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