Lebensgefährlicher Schlafplatz

Gleisbett mit Bett verwechselt

Ansbach - Einen eiskalten und lebensgefährlichen Schlafplatz hat sich ein Mann aus Ansbach ausgesucht: das Gleisbett der Zugverbindung zwischen Oberdachstetten und Ansbach.

Der 56-Jährige lag bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt auf den Schienen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bahnmitarbeiter hatten die Beamten in der Nacht zum Sonntag gerufen, nachdem sie jemanden im Gleisbereich gesehen hatten - die Strecke wurde für etwa eine halbe Stunde gesperrt.

Nach kurzer Suche fand die Polizei den stark unterkühlten Mann. Er war nicht ansprechbar und kam in ein Krankenhaus. Warum der Mann im Gleisbett geschlafen und wie lange er dort schon gelegen hatte, konnten die Beamten nicht sagen.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa (Symbolbild)

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