Nach Schließung der Balkanroute

Grenze: Bayern und Tirol wollen Chaos am Brenner verhindern

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Ist die Balkanroute dicht, könnten massenhaft Flüchtlinge über den Brenner nach Bayern kommen. 

München - Ist der eine Weg dicht, werden sich die Flüchtlinge einen neuen suchen. Das könnte dazu führen, dass am Brenner das große Chaos ausbricht. Bayern und Tirol wollen das verhindern.

Bayern und Tirol wollen sich mit aller Macht dafür einsetzen, größere Flüchtlingsströme und damit ein drohendes Chaos auf der Brenner-Autobahn zu verhindern. Das stellten der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Tirols Landeshauptmann Günther Platter am Dienstag nach einem Treffen in München klar. Man wolle dafür sorgen, dass nach der faktischen Schließung der Balkan-Route nicht massenhaft Flüchtlinge über den Brenner kommen, sagte Seehofer. „Wir stimmen überein, dass wir das Wiederaufleben der Brenner-Route verhindern wollen.“ Platter sagte ebenfalls, man wolle alles unternehmen, um Chaos zu vermeiden.

Um Wartezeiten an den bayerisch-österreichischen Grenzen zu verringern, will Seehofer beim Bund weiter darauf hinwirken, dass die Kontrollen auf den Autobahnen in Zukunft zweispurig stattfinden. Dies sei heute die Ausnahme, solle aber in Zukunft der Regelfall sein, sagte er. Er hoffe, dass es dafür noch vor Ostern eine Lösung gebe.

dpa

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