Intensive Ermittlungen zeigen Erfolg

Vergrabene Frauenleiche in Waldstück bei Kienberg: Sohn gesteht Tötung

Großer Polizeieinsatz im Oberbayerischen Kienberg
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Ein großer Polizeieinsatz läuft am Donnerstagnachmittag in einem Waldstück im Gemeindegebiet Kiemberg in Oberbayern.
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Ein großer Polizeieinsatz läuft am Donnerstagnachmittag in einem Waldstück im Gemeindegebiet Kiemberg in Oberbayern.

Am Mittwochnachmittag wurde in einem Waldstück im zwischen Schnaitsee und Kienberg in Oberbayern eine Frauenleiche gefunden. Indizien deuteten ein Gewaltdelikt und die gewaltsame Tötung der weiblichen Person hin. Deren Sohn wurde als Tatverdächtiger festgenommen.

  • Am Mittwochnachmittag entdecken Spaziergänger Teile einer Leiche in einem Waldstück zwischen Kienberg und Harpfing (siehe Karte).
  • Die Polizei bestätigte inzwischen, dass es sich um eine Frauenleiche handelt. 
  • Die Frau wurde Opfer eines Gewaltverbrechens, als Tatverdächtigen nahm die Polizei ihren 20-jährigen Sohn fest, der die Tat eingeräumt hat.

Der Einsatzort:

Update 18.30 Uhr:

Die Polizei hat nun Details zum Einsatz veröffentlicht - und kann bereits einen Ermittlungserfolg vermelden. Demnach wurde bereits am Mittwochnachmittag, gegen 16 Uhr, die Polizei über den Fund einer Leiche in einem Waldstück bei Schnaitsee informiert. Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Trostberg bestätigten bei ihrer Überprüfung den Fund, sperrten das Gelände weitläufig ab und sicherten dieses. Unterstützt wurden sie dabei von der Bayerischen Bereitschaftspolizei und den Operativen Ergänzungsdiensten Traunstein.

Noch am Mittwochabend nahm die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, vor Ort erste Ermittlungen auf. Bei Tagesanbruch am Donnerstagmorgen wurden die Ermittlungen und insbesondere die Spurensicherung vor Ort intensiviert und stark ausgeweitet. Hierbei stießen die Ermittler auf Indizien, die auf ein Gewaltdelikt und die gewaltsame Tötung der weiblichen Person hindeuteten.

Noch wurde die Identität der Leiche nicht juristisch festgestellt, doch handelt es sich bei der toten Person mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine 53-jährige Frau aus Altmarkt. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen verdichteten sich Hinweise auf den 20-jährigen Sohn der Vermissten als möglichen Tatverdächtigen für diese Gewalttat. Bereits am Nachmittag gelang es Einsatzkräften der Zivilen Einsatzgruppe Rosenheim, den jungen Mann festzunehmen.

Dieser hat mittlerweile eingeräumt, seine Mutter umgebracht zu haben. Zur Motivlage, den Hintergründen der Tat sowie die Art der Tötung kann die Polizei noch keine Angaben machen. Die Staatsanwaltschaft Traunstein wird gegen den jungen Mann einen Haftbefehl beantragen.

Update, 16.03 Uhr

Die Theorie, nach der es sich um ein Gewaltverbrechen handelt, kann die Polizei bis dato ebenfalls weder dementieren noch bestätigen. Andreas Guske, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd, bestätigt auf aktueller Nachfrage unserer Redaktion lediglich, dass es einen Polizeieinsatz gibt. Der laufe auch weiterhin mit großem Aufgebot. Spurensicherung und Kripo sind weiterhin vor Ort, haben das Gelände weiträumig abgesperrt und sichern Spuren rund um den Leichenfund. Noch heute soll es weitere Infos geben.

Update, 15.10 Uhr

Laut der Passauer Neuen Presse (PNP) soll die Leiche am Mittwochnachmittag halb vergraben von Spaziergängern gefunden worden sein. Dies könnte auf ein Gewaltverbrechen hindeuten, vermutet der Bayerische Rundfunk (BR). Die Gerüchte, die Leiche soll in Stücken gefunden worden sein, lässt sich nach unseren Informationen entkräften. Die sind wohl entstanden, weil Anfangs nur Teile der Leiche aus dem Boden ragten.

Erstmeldung

Kienberg/Schnaitsee - Ein großer Polizeieinsatz läuft seit Donnerstagmorgen in einem Waldstück an der Schaitseer Straße zwischen Kienberg und Schnaitsee. Mehrere Einsatzwagen sind vor Ort. Beamte durchkämmen den Wald. Zum Grund des Großaufgebots hält sich die Polizei bedeckt. Aus ermittlungstaktischen Gründen wolle man dazu noch keine Angaben machen, sagt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd in Rosenheim auf Nachfrage unserer Redaktion.

Zuvor bestätigte ein Polizeisprecher gegenüber chiemgau24.de*, dass der Großeinsatz aufgrund eines „Fundes“ ausgelöst worden war. Seitdem brodelt in der Region die Gerüchteküche. Vom Einsatzort selbst liegt uns die bisher unbestätigte Meldung vor, dass es sich bei dem „Fund“ um einen Leichenfund handelt. Das dementiert die Polizei nicht. Die Polizei will weitere Informationen im Laufe des Tages bekannt geben.

kmm

*chiemgau24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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