Nach Demo in Scheinfeld

Grüne vermuten rechte Tendenz bei Polizei-Einheit

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2000 Menschen hatten am Wochenende gegen eine Nazi-Kundgebung im fränkischen Scheinfeld demonstriert.

München - Nach der NPD-Kundgebung in Scheinfeld vom Wochenende vermuten Bayerns Grüne rechte Tendenzen bei der Polizei. Die Partei warf ihnen Milde im Umgang mit verbotenen Symbolen vor.

Die Grünen vermuten rechte Tendenzen bei einer Polizei-Sondereinheit, die häufig bei Demonstrationen eingesetzt wird. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Verena Osgyan warf dem Unterstützungskommando Bayern am Dienstag vor, am Wochenende die Gegendemonstranten zu einer NPD-Kundgebung schikaniert zu haben. „Bei Neonazis ließ man vom Hitlergruß bis zu verbotenen Symbolen nahezu alles durchgehen, die Gegendemonstranten aber wurden kleinlichen Verfolgungen ausgesetzt.“

2000 Menschen hatte am Samstag gegen den „Bayerntag“ der NPD im mittelfränkischen Scheinfeld demonstriert. Die Polizei trennte beide Gruppen voneinander. Vergangene Woche war die Einheit bereits ins Gerede gekommen, nachdem ein Bürger in einem Polizeibus Nazi-Aufkleber auf einer Ausrüstungskiste fotografiert und veröffentlicht hatte. In der kommenden Woche wollen die Grünen ihre Vorwürfe zum Thema der Landtagssitzung machen.

dpa

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