Schwülwarmes Wetter ist schuld

Gurken wachsen zu rasch - 1000 Tonnen vernichtet

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Eine Frau sortiert in Plattling Gurken. In Europas größtem Anbaugebiet für Einlegegurken in Niederbayern muss derzeit die Ernte tonnenweise vernichtet werden.

Aholming - In Europas größtem Anbaugebiet für Einlegegurken in Niederbayern muss derzeit die Ernte tonnenweise vernichtet werden. Wegen des schwülwarmen Wetters wachsen sie zu schnell.

Das seit Wochen schwülwarme Wetter lasse die Gurken derart schnell wachsen, dass die Kapazitäten zur Verarbeitung erschöpft seien, sagte der Betriebsleiter der Gurkenerzeugerorganisation Bayern, Josef Hofmeister, am Donnerstag in Aholming (Landkreis Deggendorf).

In den vergangenen Tagen seien etwa 1000 Tonnen entsorgt worden. „Die Gurke muss spätestens nach zwei Tagen im Glas sein. Die Betriebe arbeiten auf Hochtouren, können die Massen aber nicht mehr verarbeiten“, betonte der Agraringenieur. In Niederbayern werden auf einer Fläche von etwa 1200 Hektar zwischen dem 20. Juni und 15. September jedes Jahr rund 45.000 Tonnen Gurken geerntet.

dpa

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