"Riesenschritt"

Mollath tritt bei Buchvorstellung auf

+
Gustl Mollath war bei der Buchvorstellung von "Wahn und Willkür" anwesend

Bayreuth  - Der seit sieben Jahren in der Psychiatrie untergebrachte Gustl Mollath hofft, bei der möglichen Wiederaufnahme seines Falls vollständig vor Gericht rehabilitiert zu werden.

„Rausdürfen heißt nicht, wirklich frei zu sein“, sagte er am Dienstag in Bayreuth. Dort war er in Begleitung eines Arztes aus dem Bezirkskrankenhaus Bayreuth bei einer Buchvorstellung zu Gast.

Nach Angaben des Landgerichts Regensburg steht eine Entscheidung über die Wiederaufnahme des Verfahrens unmittelbar bevor. Mollath wertet dies als „Riesenschritt“. „Ich bitte um ordentliche Rechtsstaatlichkeit und um Überprüfung dieses skandalösen Urteils.“ Auch müssten die Gutachten überprüft werden, „die sagen, ich sei eine Gefahr für die Allgemeinheit, was überhaupt nicht stimmt“.

Der 56-Jährige sitzt seit 2006 auf gerichtliche Anordnung in der Psychiatrie, weil er seine Frau misshandelt und Autoreifen zerstochen haben soll. Er sieht sich dagegen als Opfer eines Komplotts zur Vertuschung von Schwarzgeldgeschäften einer Bank.

Mollath sagte, er sei durchaus bereit, sich einer neuen Untersuchung durch einen Gutachter zu unterziehen. Zur Bedingung mache er aber, dass die Untersuchung „in Bild und Ton“ aufgezeichnet wird und dass eine Vertrauensperson dabei sein kann.

Gustl Mollath: Erster Freigang

Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa
Am Dienstag, 23. Juli durfte Gustl Mollath die Psychiatrie vorübergehend verlassen, um bvei der Vorstellung des Buchs "Wahn und Willkür" dabei zu sein. Hier sehen Sie Fotos von seinem Freigang © dpa

Zu Fuß, begleitet von einem Arzt, war Mollath zu dem Termin gekommen. Vorgestellt wurde ein Buch von Wilhelm Schlötterer, der sich sehr in dem Fall engagiert. „Dieser Mann ist nicht geisteskrank, er ist völlig normal“, sagte der pensionierte Ministerialrat im bayerischen Finanzministerium über Mollath.

„Ich habe die Hoffnung, dass die Dinge positiv enden“, sagte Mollath. Er sei kein rachsüchtiger Mensch. Er stelle sich trotz der vielen Forderungen nach seiner Freilassung auf den schlechtesten Fall ein, nämlich dass er weiter in der Psychiatrie bleiben müsse.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

OB-Stichwahl in Regensburg: Hauchdünne Entscheidung am Mittwoch - Ergebnis ist nun da
OB-Stichwahl in Regensburg: Hauchdünne Entscheidung am Mittwoch - Ergebnis ist nun da
Stichwahl für Landräte in Bayern: Fast alle Ergebnisse liegen vor
Stichwahl für Landräte in Bayern: Fast alle Ergebnisse liegen vor
Stichwahl in Augsburg: Zum ersten Mal ist in der Stadt eine Frau OB
Stichwahl in Augsburg: Zum ersten Mal ist in der Stadt eine Frau OB
Stichwahl in Augsburg: Deutliches Ergebnis bei OB-Wahl 2020
Stichwahl in Augsburg: Deutliches Ergebnis bei OB-Wahl 2020

Kommentare