Ein- und derselbe Dachstuhl fängt wiederholt Feuer

Haus in Irschenberg brennt gleich zweimal - Feuerwehr zur Stelle

Wohnungsbrand bei Miesbach
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Im Landkreis Miesbach hat es an Silvester in einem Wohnhaus gebrannt. Rund 45 Minuten bekämpfte die Feuerwehr den Brand, ehe er unter Kontrolle gebracht wurde.
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Im Landkreis Miesbach hat es an Silvester in einem Wohnhaus gebrannt. Rund 45 Minuten bekämpfte die Feuerwehr den Brand, ehe er unter Kontrolle gebracht wurde.
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Im Landkreis Miesbach hat es an Silvester in einem Wohnhaus gebrannt. Rund 45 Minuten bekämpfte die Feuerwehr den Brand, ehe er unter Kontrolle gebracht wurde.
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Im Landkreis Miesbach hat es an Silvester in einem Wohnhaus gebrannt. Rund 45 Minuten bekämpfte die Feuerwehr den Brand, ehe er unter Kontrolle gebracht wurde.

Irschenberg - Ein Brand in einem Wohnhaus in Irschenberg hat die Feuerwehren im Raum Miesbach sowohl an Silvester als auch am Neujahrstag in Atem gehalten – es entstand wohl Sachschaden in Höhe von mehr als 200 000 Euro.

+++ Update:

„Das neue Jahr hat für uns begonnen, wie das alte aufgehört hat“, sagt Tom Niggl, Kommandant der Irschenberger Feuerwehr. „Mit einem Großeinsatz.“ Am Silvesternachmittag war die Wehr zunächst gegen 13.10 Uhr in die Irschenberger Wendelsteinstraße am westlichen Ortsausgang gerufen worden, weil ein Feuer im Dachbereich eines Wohnhauses ausgebrochen war. Die Rauchsäule war aus mehreren Kilometern Entfernung sichtbar. 120 Feuerwehrleute aus Miesbach, Weyarn, Irschenberg, Bruckmühl, Niklasreuth, Reichersdorf und Götting brachten den Vollbrand binnen 45 Minuten unter Kontrolle. Sie setzten – unter anderem über zwei Drehleitern – einen kombinierten Innen- und Außenangriff ein, wie Niggl informiert.

Die Hitzeentwicklung am Brandort sei dem Kommandanten zufolge gigantisch gewesen. „Wir mussten erst eine Belüftungsöffnung in das Holz schneiden, bevor der Trupp hinein konnte.“ Gegen 17 Uhr verließ das Großaufgebot den Einsatzort, der von den Brandfahndern der Kriminalpolizei versiegelt wurde. Diese nahm die Ermittlungen auf, weil keine Brandursache festgestellt werden konnte. Es gebe aber keinen Verdacht auf Brandstiftung, so die Polizei. Auch die Sperrung der Ortsdurchfahrt konnte wieder aufgehoben werden. Die Polizei ging zu diesem Zeitpunkt von einem Sachschaden in Höhe von rund 150 000 Euro aus.

Die Bewohner des Hauses überstanden den Brand unbeschadet, allerdings wurde ein Feuerwehrmann während des Einsatzes durch einen Stromschlag leicht verletzt, als er versuchte, eine Antenne auf dem Hausdach wegzuschneiden, um eine Abdeckplane anzubringen. Er wurde ambulant behandelt.

Keine 24 Stunden später, am Neujahrstag-Vormittag um 11.05 Uhr, mussten die Feuerwehrleute abermals ran – an ein und demselben Haus hieß es erneut: „Dachstuhlbrand“. Ein direkter Nachbar des Anwesens hatte eine leichte Rauchentwicklung wahrgenommen, die sich jedoch binnen weniger Minuten verstärkte. „Obwohl wir am Vorabend alles mit Wärmebildkameras geprüft hatten, hat da eine Isolierung noch unbemerkt vor sich hingeglimmt“, berichtet Niggl. Diese sei dann herabgefallen und habe erneut zu einem offenen Feuer im Dachstuhl geführt. 70 Feuerwehrleute aus Weyarn, Miesbach und Irschenberg rückten neuerlich aus, um zu löschen. „Diese Arbeiten waren dann aber innerhalb weniger Minuten beendet“, so Niggl. Der durch das Feuer entstandene Schaden wurde nach dem zweiten Einsatz nach oben korrigiert und beläuft sich einer Schätzung Niggls zufolge nun wohl auf mindestens 200 000 Euro. Auch deshalb, weil die andere Hälfte des betroffenen Doppelhauses durch das Löschwasser „in Mitleidenschaft gezogen wurde“.

Gestern gegen 14 Uhr war der erste Großeinsatz im noch jungen neuen Jahr dann endgültig beendet. Lediglich die Besatzung eines Einsatzfahrzeugs hielt noch Brandwache vor Ort – bis in die Morgenstunden.

ah

+++ Update: Auch beim zweiten Einsatz war das Feuer schnell unter Kontrolle. Offenbar war Dämmstoff in Brand geraten. +++ 

Zunächst mussten am Samstagnachmittag mehrere Feuerwehren ausrücken. Es brannte in einem Haus in Irschenberg am westlichen Ortsausgang. Das Feuer brach im Dachbereich aus. Die Feuerwehrleute aus Miesbach und Rosenheim brauchten laut Zeugenaussagen rund 45 Minuten bis sie das Feuer unter Kontrolle brachten.

Sie setzten einen kombinierten Innen- und Außenangriff ein, unter anderem über zwei Drehleitern. Die Ortsdurchfahrt musste gesperrt werden. Details zur Schadenshöhe und Brandursache waren zunächst nicht bekannt.

Keine 24 Stunden später, am Neujahrstag gegen 11 Uhr, mussten die Feuerwehren abermals ran - an ein und denselbem Haus. Wiederum hieß es „Dachstuhlbrand“. Aktuell läuft der Einsatz.

mm

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