Heuer bislang vier FSME-Fälle in Bayern

Gesundheitsministerin Huml warnt vor Zecken

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Achtung vor Zecken: In Bayern hat es heuer bislang vier FSME-Fälle gegeben.

München - Der Frühling kommt nach Bayern - und mit ihm die Zecken. Experten warnen vor den von Blutsaugern übertragenen Krankheiten, die Lyme-Borreliose und Hirnhautentzündung FSME.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) riet am Freitag zur FSME-Schutzimpfung. „Im vergangenen Jahr gab es in Bayern 123 FSME-Fälle. Das sind zwar rund 50 Fälle weniger als 2013“, sagte Huml. „Es ist aber weiter wichtig, sich gegen die Krankheit zu schützen.“ Am höchsten sei das Risiko in der Zeit von April bis Oktober. In diesem Jahr gab es laut Ministerin bisher vier FSME-Fälle. Die Zecke gilt als gefährlichstes Tier in Deutschland.

Entzündungen von Gehirn, Herzmuskel oder Nerven

FSME kann Entzündungen von Hirnhaut, Gehirn oder Rückenmark hervorrufen und in schweren Fällen bleibende Schäden wie Lähmungen zur Folge haben. Die Zecken übertragen die Krankheit beim Blutsaugen. Sie werden aktiv, sobald es tagsüber längere Zeit mindestens sechs bis acht Grad warm ist. Auch die von Bakterien verursachte Lyme-Borreliose wird von Zecken übertragen. Gegen sie gibt es keinen Impfschutz. Die Infektion beginnt oft mit einem roten Ring, der sich um den Zeckenstich bildet. Weitere Symptome können Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Fieber sein. Unbehandelt sind Spätfolgen wie Gelenk-, Herzmuskel- oder Nervenentzündungen möglich.

dpa

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