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Jetzt ist der Sommer da

Hitzewelle erreicht Bayern: 30 Grad an Pfingsten

München - Sonne pur und Temperaturen um die 30 Grad: Zum Pfingstwochenende kommt schon der Sommer nach Bayern. Wer in die Wandersaison starten will, sollte aber wissen: In hohen Lagen liegt noch Schnee.

Es wird heiß: Bereits zwei Wochen vor dem astronomischen Sommeranfang  rollt eine erste Hitzewelle auf Bayern zu. „Das Pfingstwochenende wird sonnig und sehr warm“, kündigte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes in München an. Am Freitag sind bereits bayernweit 26 Grad zu erwarten. Am Samstag werde dann die 30-Grad-Marke geknackt, regional seien sogar 31 bis 32 Grad drin. „Wir sprechen von der Lufttemperatur im Schatten; in der Sonne wird es nochmal deutlich wärmer“, sagte der Experte.

Sonnenhungrige können sich freuen: Eine große Abkühlung ist zunächst nicht in Sicht. Ab Montag sind zwar erste Hitzegewitter möglich, es soll aber warm bleiben.

Möglichkeiten, die heißen Stunden im Freien zu verbringen, gibt es viele. So bietet sich etwa ein Besuch im Freibad, Eiscafé, Zoo oder Freizeitpark an. Auch die Biergärten rechnen mit regem Betrieb. „Kein Wirt lässt es sich bei dem Traumwetter nehmen, hungrige oder durstige Gäste im Freien zu empfangen“, sagte am Mittwoch der Sprecher des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands, Frank-Ulrich John.

Wer an Pfingsten in die Wandersaison starten will, sollte den richtigen Weg wählen: Wie Jochen Brune von der Alpinen Auskunft des Deutschen Alpenvereins (DAV) in München sagt, sind Wanderwege in tiefen und mittleren Lagen bereits gut begehbar. „Da wir einen vergleichsweise schneearmen Winter hatten, sind in diesem Jahr viele Touren früher möglich als in anderen Jahren.“ Auch die meisten Alpenvereinshütten haben bereits geöffnet.

Wer allerdings hoch hinaus will, muss seine Tour gut planen und entsprechend ausgerüstet sein. Vor allem im Allgäu können die Wege oberhalb von 1900 Meter noch schneebedeckt sein. „Die Altschneefelder sind das Kritische in dieser Jahreszeit“, warnt der Experte. So könne man sich erheblich verletzen, wenn man auf den harten und teilweise steilen Schneefeldern ins Rutschen gerät. Brune rät außerdem, trotz der zu erwartenden Hitze bei Wanderungen stets eine Jacke dabei zu haben. „Die Temperaturen am Berg sind deutlich niedriger als im Tal.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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