1. tz
  2. Bayern

Polizei blitzt innerorts einen Regionalzug - er war 43 km/h zu schnell unterwegs

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Marcel Görmann

Kommentare

Das kuriose Blitzer-Foto: Ein Zug in Oberfranken war angeblich zu schnell unterwegs.
Das kuriose Blitzer-Foto: Ein Zug in Oberfranken war angeblich zu schnell unterwegs. © Polizeipräsidium Oberfranken

Dieses Problem kennen viele Bahnkunden nicht: Ein Zug, der zu schnell oder zumindest pünktlich unterwegs ist. Die Polizei schien nun eine solche Bahn ertappt zu haben.

Münchberg/Hof - Häufig klagen Bahnkunden darüber, dass ihre Züge nicht pünktlich sind und sie deswegen zu spät am Zielort ankommen. Dieses Problem hatte ein Regionalzug im oberfränkischen Münchberg im Landkreis Hof offenbar nicht. 

Ein rasender Lokführer? Das steckt wirklich hinter dem Blitzer-Bild

Die Bahn wurde aus Versehen geblitzt - mit 93 Stundenkilometern statt den an der Straße erlaubten 50 km/h. Wobei das Tempolimit natürlich nicht für die Schiene gilt. Laut dem Fahrdienstleiter von Münchberg hätte der Zug an dieser Stelle sogar 100 km/h schnell fahren dürfen. Das hat das Social-Media-Team der Polizei Oberfranken recherchiert. Somit muss der Lokführer also keine Punkte in Flensburg oder gar ein Bußgeld befürchten. 

Ein Beamter hatte bei der Aufstellung des Messgerätes die parallel zur Straße verlaufende Bahnstrecke nicht bedacht. Das Foto entstand im Mitte November und verbreitete sich nun auch im Netz.

Polizei geht selbstironisch mit dem Radarfoto um

Die Polizei machten sich selbst ein Spaß aus dem kuriosen Radar-Foto. Auf Twitter machte sie aus der Geschichte ein kleines Rätsel zum Thema Verkehrserziehung: 

Dann setzte die Polizei Anfang Dezember noch einen drauf: „Letzte Woche ein Zug, diese Woche ein prominentes Opfer“, schrieb das Präsidium Oberfranken auf Twitter. Die Bereitschaftspolizei will nämlich den Nikolaus bei der Überschreitung der „Rentiergeschwindigkeit“ aufgenommen haben. Nur wieso war der in einem Polizeifahrzeug unterwegs?

Mit 200 km/h unterwegs: Münchner Raser hält sich für besonders schlau - doch die Polizei ist klüger

Er hielt sich für besonders schlau, doch die Polizei war schlauer: Am Irschenberg bremste ein Münchner (59) zwar die Radarfalle aus, wurde dann aber mit 200 km/h gefilmt, berichtet Merkur.de.

Raser in München geblitzt, aber er muss nicht zahlen

Eine Regel, die eigentlich immer für alle zählt: Wer rast, der muss zahlen. Doch die Polizei machte bei einem Fahrer in München jetzt eine Ausnahme. Ein 26-Jähriger steigt in München in einen Güterzug - und fährt bis in den Landkreis Rosenheim, berichtet Merkur.de*. Aktuell kursiert ein kurioses Video im Netz. Es zeigt, wie ein Sportwagenfahrer auf der Autobahn seinen Vordermann anruft und beleidigt - die Polizei München ermittelt.

mag

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant

Kommentare