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Bei Notfalleinsatz in Bayern: Mann (19) treibt Sanitäter mit Machete in die Flucht - SEK muss anrücken

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Von: Katharina Haase

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Tatort Polizei SEK (Symbolbild)
SEK-Einsatz in Bayern (Symbolbild). © Sven Hoppe/dpa

Im bayerischen Hohenfels ist ein junger Mann während eines Rettungseinsatzes ausgerastet. Er trieb die Sanitäter mit einer Machete in die Flucht.

Hohenfels - Bei einem Polizeieinsatz in Hohenfels sind die Einsatzkräfte eines Rettungsdienstes mit einer Machete bedroht worden.

Wie die Polizei mitteilte, wurden die Sanitäter am frühen Sonntagmorgen, dem 2. Januar, zu der Wohnung des Mannes im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz gerufen. Wer die Sanitäter gerufen hatte, ist bislang unklar. Laut Polizei waren die Rettungskräfte wegen eines „medizinischen Notfalls“ alarmiert und zur Wohnung des 19-Jährigen beordert worden.

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SEK-Einsatz in Bayern: Mann bedroht Sanitäter mit Machete

Als die Rettungskräfte an der Wohnung des 19-Jährigen ankamen, habe dieser zunächst eine mehrminütige Behandlung geschehen lassen, heißt es in einem Bericht des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Dann jedoch sei er Polizeiinformationen zufolge „ausgetickt“ und mit einer Machete auf die beiden weiblichen Sanitäter losgegangen. Dabei habe er gedroht, sie umzubringen. Bei einer Machete handelt es sich ursprünglich um ein südamerikanisches Buschmesser mit einer starken Klinge. In Europa wird es als Waffe gehandelt.

Die zwei Sanitäterinnen hätten die Wohnung daraufhin „fluchtartig verlassen“, so ein Sprecher der Polizei. Dabei ließen sie das medizinische Equipment in der Wohnung und verschanzten sich im Rettungswagen, von wo aus sie die Polizei um Hilfe anriefen. Im weiteren Verlauf warf der 19-Jährige das medizinische Equipment aus dem Fenster und beschädigte es dabei schwer.

Mit Machete bedroht: SEK überwältigt jungen Mann in Hohenfels - Motiv unklar

Aufgrund der nicht einschätzbaren Gefahrenlage wurde ein Team des Sondereinsatzkommandos (SEK) hinzugerufen. Die Beamten überwältigten den 19-Jährigen und nahmen ihn fest. Verletzt wurde niemand. Nun ermittelt die Polizei zu den Hintergründen des Einsatzes sowie zu den Umständen des bedrohlichen Tathergangs. kah Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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