Ernstfall in Bayern

US-Armee sucht Statisten für „Kriegseinsatz“ - doch Bewerber sollten nicht zimperlich sein

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Die US-Army sucht nach Statisten für ihr „Schlachtfeld“ in Bayern (Symbolbild).

In Bayern wird für den Ernstfall trainiert. Die US-Armee sucht Statisten für ihre Kriegseinsatz-Übungen. Zart besaitet sollten Bewerber nicht sein.

Hohenfels - Für ihre Einsätze in Kriegsgebieten müssen auch Soldaten zuerst üben. Genau für solche Übungen sucht die US-Army nun Laiendarsteller.

Ungewöhnlicher Job bei der US-Armee: Laiendarsteller im fiktiven Kriegsgebiet

In Hohenfels in der Oberpfalz trainieren Soldaten der US-Army und ihre Bündnispartner für den Einsatz in Kriegsgebieten. Ein wichtiger Aspekt ist dabei, die Zivilbevölkerung zu beschützen, wie die Passauer Neue Presse berichtet. Für die Nachstellung solcher Szenarien sucht eine Spezialfirma Bewerber in ganz Deutschland. Die dürfen jedoch nicht zu zart besaitet sein: Explosionen und Maschinengewehre gehören zu den Übungen dazu.

Hohenfels: Statisten auf dem Schlachtfeld - Darsteller für Übungen der US-Army gesucht

Wer sich vorstellen kann, einen Lehrer, Taxifahrer oder Krankenpfleger in einem Kriegsszenario zu spielen, kann sich für den ungewöhnlichen Statisten-Job melden. Laut Passauer Neue Presse sollen Laiendarsteller etwa 90 bis 130 Euro am Tag für ihren Job bei der US-Army bekommen. Es gibt keine Kameras, dafür aber Rauchgranaten und Militärkonvois, mit denen die Darsteller umgehen müssen.

Laiendarsteller können ab Januar auf „Schlachtfeld“ in Hohenfels dabei sein

Bis zu 60.000 Soldaten trainieren mit ihren Verbündeten pro Jahr in Hohenfels für den Kriegseinsatz, berichtet die Passauer Neue Presse. Damit diese realistisch sind, muss auch das Verhalten von Zivilisten simuliert werden. Der Einsatz der Laiendarsteller beginnt im Januar und dauert zwei Wochen.

In einem Gasthof in Veilbronn (Landkreis Bamberg) geht eine Frau verbal auf ein behindertes Kind los. Der Wirt reagiert mit einem wütenden Facebook-Post, der ihm traurige Konsequenzen einbringt.

Im Nahe gelegenen Neumarkt wurde eine Flüchtlingsunterkunft angegriffen (merkur.de*).

In Oberbayern wurde ein Mann gefunden, der bereits sieben Tage tot in seinem Auto lag.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentralredaktions-Netzwerks

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