"Ich habe bestimmt schon 20 Hosen zerstört"

So holte Bayer Rainhard (21) den Arschbomben-WM-Titel

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Sindelfingen / Waldkraiburg - Rainhard Riede aus Waldkraiburg ist der Arschbomben-Weltmeister. Am Wochenende siegte der Bayer in Sindelfingen bei der Splashdiving-Weltmeisterschaft.

Er nimmt Anlauf, spannt seinen Körper an und stürzt sich zehn Meter in die Tiefe ins Wasser. Das Wasser spritzt weit in die Höhe. Rainhard Riede aus Waldkraiburg (Kreis Mühldorf am Inn) ist der Arschbomben-Weltmeister. Am Wochenende siegte der Bayer im baden-württembergischen Sindelfingen bei der Splashdiving-Weltmeisterschaft. Er setzte sich gegen Teilnehmer aus Kroatien, Finnland und Italien durch.

Doch wie macht man eine gute Arschbombe? „Je mehr man Körperspannung hat, umso mehr spritzt es und tut auch weniger weh“, verrät der Schornsteinfeger im Gespräch mit der tz. Die beste Fontäne erreiche man mit dem sogenannten Anker-Sprung. „Man hat ein Bein gerade, das andere angewinkelt und taucht in leichter Rückenlage ins Wasser ein.“

Rainhard Riede selbst springt seit über fünf Jahren Arschbomben. Seit drei Jahren nimmt er an Wettkämpfen teil, die Splashdiving-WM ist sein bisher größter Erfolg. So manche Badehose ist da bereits zerrissen. „Ich habe bestimmt schon 20 Hosen zerstört.“ Eine Ersatzbadehose hat der 21-Jährige immer mit dabei. „Sicher ist sicher“, lacht der Champ.

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