Trotz schlechten Wetters

Hunderte machen bei Ostermärschen mit

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In München versammelten sich rund 600 Menschen

München - Hunderte Menschen haben sich am Samstag in Bayern trotz trüben Wetters an den traditionellen Ostermärschen beteiligt.

Sie demonstrierten unter anderem gegen Atomwaffen und gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr. Protestmärsche und Kundgebungen gab es am Samstag in München, Ansbach, Augsburg, Würzburg, Erlangen und Traunstein. Am Ostermontag waren Demos in Nürnberg, Landshut, Fürth und Starnberg geplant.

Im mittelfränkischen Ansbach versammelten sich rund 400 Menschen zunächst vor der US-Kaserne und anschließend in der Innenstadt, wie ein Sprecher sagte. Die Demonstranten warnten davor, dass der Betrieb von Militärbasen die Gesundheit der Anwohner gefährde und zudem ein „Bremsklotz für die ökologische Entwicklung der Region“ sei. Organisiert hatte den Ostermarsch das Ansbacher Friedensbündnis (AFB) und die Bürgerinitiative „Etz langt's“.

In München mussten die Veranstalter am Samstag auch dem schlechten Wetter Tribut zollen: Fast 600 Menschen - und damit weniger als erhofft - kamen zu den Kundgebungen des Münchner Friedensbündnisses. „Wir sind froh, dass die Leute trotzdem so lange durchgehalten haben“, sagte ein Sprecher. Inhaltlich richteten sich die Veranstalter gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Bei einem mehrstündigen Ostermarsch wanderten am Montag rund 40 Menschen vom Starnberger See zur Maxhof-Kaserne. Sie kritisierten unter anderem das Militärtraining für Zivilisten, das in der Kaserne angeboten wird.

dpa

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