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Mann stach in Bayern-ICE wahllos auf Fahrgäste ein: Ermittlungs-Details aus der Nacht sickern durch

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Von: Katharina Haase, Lukas Schierlinger, Thomas Eldersch

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Bei einer Messerattacke in einem ICE in Bayern wurden mehrere Passagiere schwer verletzt. Auf einer Pressekonferenz informierten Polizei und Staatsanwaltschaft.

Update vom 8. November, 6.18 Uhr: Nach der Attacke in einem ICE in Bayern ist der mutmaßliche Täter in der Psychiatrie. Ein Gutachter hält ihn für schuldunfähig. Für die Ermittler fängt die Arbeit aber erst an.

Zwei schwer verletzte Opfer der Messerattacke im ICE Passau-Hamburg sind weiterhin im Krankenhaus, der geständige Tatverdächtige ist jetzt vorerst in einer psychiatrischen Klinik in Regensburg untergebracht. Die Ermittlungen zum Hintergrund der Bluttat vom Samstag könnten nach Polizeiangaben aber noch Wochen, vielleicht sogar Monate dauern.

Mann stach in Bayern-ICE wahllos auf Fahrgäste ein: Ermittlungs-Details aus der Nacht sickern durch

Update vom 7. November, 17.18 Uhr: Die Ermittlungen im familiären Umfeld des Täters gehen weiter. In Marl in NRW haben Durchsuchungen und Vernehmungen stattgefunden, wie die Behörden in der Oberpfalz am Sonntag bestätigten. Laut Informationen der Bild sei der Vater des Verdächtigen festgenommen und in der Nacht zum Sonntag verhört worden. Zu der Zeit gingen die Ermittler wohl noch von einem möglichen terroristischen Motiv aus. Einen Haftbefehl habe es jedoch nicht gegeben.

Es gebe keine Anhaltspunkte für eine Mitwisserschaft, Mittäterschaft oder Mithilfe, betonten die Behörden. Der 27-Jährige leide „aktuell unter einer paranoiden Schizophrenie“ und Wahnvorstellungen. Der Haftrichter hat die Unterbringung in eine psychiatrische Klinik angeordnet.

Nach Messerattacke in ICE in Bayern: Polizei ermittelt im Umfeld des Täters

Update vom 7. November, 15.39 Uhr: Nach der Messerattacke am gestrigen Samstag in einem ICE hat es auch im Thüringer Unstrut-Hainich-Kreis eine Durchsuchung gegeben. Diese habe im näheren Freundeskreis des Tatverdächtigen stattgefunden, hieß es am Sonntag im bayerischen Neumarkt in der Oberpfalz von der ermittelnden Staatsanwaltschaft. Auf einer Pressekonferenz hatte die Polizei mitgeteilt, dass man fieberhaft ermittle, um das Motiv lückenlos aufzuklären. Im Umfeld des Täters habe es bereits Durchsuchungen gegeben. (siehe Update um 13.21 Uhr). Die Ermittler gehen derzeit nicht von einem Terrorakt aus.

Schwerverletzte nach Messerangriff in ICE: Polizei erklärt, was bislang bekannt ist

Update vom 7. November, 13.31 Uhr: Einen Tag nach der Messerattacke im ICE 928 hat die Polizei noch kein Tatmotiv feststellen können. „Die Motivlage des Tatverdächtigen ist nach wie vor unklar“, sagte Polizeipräsident Norbert Zink am Sonntag in Neumarkt in der Oberpfalz. Erste Einschätzungen deuteten jedoch auf eine psychische Beeinträchtigung hin.

Der Tatverdächtige, ein 27-Jähriger, sei sehr schnell von den Einsatzkräften festgenommen worden. Zink dankte zudem Reisenden, „die versucht haben, den Tatverdächtigen von weiteren Aktionen abzuhalten“. Als Tatwaffe wurde ein Klappmesser mit einer Klingenlänge von acht Zentimetern sichergestellt.

Bei der Messerattacke im ICE Passau-Nürnberg hat der Täter nach Angaben der Polizei vier Männer verletzt. Er habe kurz nach Regensburg im Wagen 4 unvermittelt einen 26-jährigen Mann angegriffen und schwer am Kopf verletzt, sagte Polizeivizepräsident Thomas Schöniger. Danach habe er einem 60-jährigen Fahrgast Schnittwunden an Kopf und Rumpf und einem weiteren 60-Jährigen ebenfalls Verletzungen zugefügt. Danach sei er in Wagen 4 gewechselt und habe einem 39-Jährigen in den Körper gestochen.

Nach dem Halt des Zugs in Seubersdorf seien Streifenbeamte in den Zug gekommen und hätten den mutmaßlichen Tatverdächtigen unter Vorhalt von Schusswaffen auf den Boden dirigiert. Er habe sich dann widerstandslos festnehmen lassen. In seiner Hose habe er ein blutverschmiertes Klappmesser gehabt.

Die beiden jüngeren Opfer seien am Sonntagmittag noch im Krankenhaus gewesen, sagte Schöniger. Die Polizei geht nicht von einem Terroranschlag aus. Es gebe „keine Anhaltspunkte für einen islamistischen Hintergrund“, sagte Kriminaldirektorin Sabine Nagel. Nach ersten Erkenntnissen seien bisher keine Hinweise auf mögliche Mittäter oder Mitwisser aufgetaucht.

Update vom 7. November, 13.27 Uhr: Inzwischen ist das Presse-Statement beendet, die Anwesenden stellen sich nun den Fragen der Journalisten. Wir werden die wichtigsten Erkenntnisse in Kürze noch einmal für Sie zusammen. „Ich bin krank, ich brauche Hilfe“, habe der 27-Jährige während seiner Festnahme gesagt, erklärt der Polizeipräsident.

Update vom 7. November, 13.21 Uhr: Sabine Nagel von der Kriminalpolizei erklärt, dass man fieberhaft ermittle, um das Motiv lückenlos aufzuklären. Zuletzt habe der 27-Jährige in einem Passauer Mehrfamilienhaus gelebt; er sei bislang nur einmal mit einem „kleineren Betrugsdelikt“ polizeilich auffällig geworden. Einen Tag vor der Tat habe er seinen Arbeitsplatz verloren. Im Umfeld des Mannes werde nun mit Hochdruck ermittelt, in diesem Zusammenhang sei es zu mehreren Durchsuchungen gekommen. Die Kripo geht von einem Einzeltäter aus, „für eine Mitwisserschaft gibt es keine Anhaltspunkte“. Auf einen terroristischen Hintergrund lasse derzeit nichts schließen.

Update vom 7. November, 13.16 Uhr: Gerhard Neuhof von der Staatsanwaltschaft ordnet ein: „Noch gestern haben wir einen psychiatrischen Sachverständigen hinzugezogen, um die Frage der Schuldfähigkeit zu klären.“ Auffälligkeiten beim Verdächtigen hätten sich bereits ergeben. Der 27-Jährige habe angegeben, dass „er sich seit längerer Zeit von der Polizei verfolgt“ gefühlt habe. Das habe jedoch keinen Bezug zur Realität, sagt Neuhof.

Messerattacke in ICE: Tatverdächtiger fühlte sich von Polizei verfolgt

Zur Tat: Von seinem ersten Opfer habe er sich bedroht gefühlt, gab der Verdächtige zu Protokoll. Er habe zum Tatzeitpunkt wohl an einer paranoiden Schizophrenie gelitten. Ihm wird ein versuchter Mord vorgeworfen, in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung (beim ersten Opfer). Beim zweiten Opfer geht die Staatsanwaltschaft auf versuchten Totschlag, bei den anderen Opfern auf vorsätzliche Körperverletzung bzw. versuchten Mord. Der Beschuldigte sei heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt worden.

Update vom 7. November, 13.08 Uhr: Nun übernimmt Polizei-Vize Thomas Schöninger. „Wir sprachen von einer lebensbedrohlichen Einsatzlage“, erklärt der Funktionär. Man habe gestern mit dem Schlimmsten rechnen müssen. Eine junge Frau habe am Samstagvormittag den ersten Notruf getätigt, „der Zug war zum Tatzeitpunkt mit 208 Personen besetzt“. Der Angriff habe im Wagen 5 wohl unvermittelt begonnen, der Täter habe „wahllos“ zugestochen. Im angrenzenden Wagen sei die Attacke fortgesetzt worden.

Alle verfügbaren Streifenbesatzungen seien nach dem Notruf Richtung ICE entsendet worden; der 27-Jährige habe sich widerstandlos festnehmen lassen. Der Verdächtige haben einen Wohnsitz im Landkreis Passau, er ist syrischer Staatsangehöriger. Bei seiner Festnahme habe er ein blutverschmiertes Messer bei sich gehabt. „Zwei Opfer befinden sich immer noch in Krankenhäusern“, sagt Schöninger.

Die Ermittlungen werden wohl noch wochenlang andauern, prognostiziert der Polizei-Vize. Nun dankt er allen Ehrenamtlichen, die die Maßnahmen gestern unterstützt haben.

27-Jähriger stach in Bayern-ICE wahllos auf Fahrgäste ein: Neue Erkenntnisse - Polizei nennt live Details

Update vom 7. November, 13.03 Uhr: Fast pünktlich geht‘s los. Der Oberpfälzer Polizeipräsident Norbert Zink eröffnet. „Wir alle sind erschüttert über den Angriff. Für alle Beteiligten und für alle Bürger hat das eine große Tragweite.“ Derartige Vorfälle beeinträchtigten das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung, sagt Zink. Er wünscht den Verletzten gute Genesung, „die psychische Nachbelastung dürfen wir hier nicht außer Acht lassen“.

Der Polizeipräsident dankt den Zeugen, die im Zug mutig einschritten und denen, die Erste Hilfe geleistet haben. Die Motivlage sei nach wie vor unklar, „erste Einschätzungen deuten jedoch auf eine psychische Beeinträchtigung beim Verdächtigen hin“. Noch seien viele Fragen offen. Man sei aber froh, dass der Täter so rasch gestellt worden sei.

Update vom 7. November, 12.34 Uhr: Mit Spannung darf erwartet werden, welche Erkenntnisse Polizei und Staatsanwaltschaft bei der vorab angekündigten Pressekonferenz (siehe unten) teilen werden. Wir berichten ab 13 Uhr im Live-Ticker.

Update vom 7. November, 11.53 Uhr: Der Mann, der am Samstag in einem ICE wahllos aus Passanten eingestochen und drei Männer schwer verwundet hat, soll den Erkenntnissen der Polizei zufolge vor kurzem seinen Arbeitsplatz verloren haben. Der 27-Jährige leide unter Wahnvorstellungen und psychischen Problemen, heißt es in einer Meldung der Deutschen Presseagentur.

Das Motiv des jungen Syrers, der seit sechs Jahren in Deutschland lebt, bleibt nach wie vor unklar. Eine Durchsuchung seiner zuletzt gemeldeten Wohnung in Passau brachte keine neuen Erkenntnisse, heißt es laut Polizeikreisen. Die Handydaten des Verdächtigen seien noch nicht vollständig ausgewertet.

Messerattacke in ICE in Bayern: Täter wohl psychisch labil - keine Anzeichen für Terror-Angriff

Bei dem Angriff am Samstagmorgen waren drei Männer im Alter von 26, 29 und 60 Jahren von dem Angreifer verletzt worden. Eines der Opfer konnte die Klinik bereits am Abend wieder verlassen. Als Tatwaffe wurde ein Klappmesser sichergestellt. Anzeichen für einen extremistischen Anschlag gibt es derzeit nicht.

Update vom 7. November, 8.39 Uhr: Nach der blutigen Messerattacke in einem ICE von Passau nach Hamburg, sind die Hintergründe der Tat weiterhin völlig unklar. Am frühen Nachmittag soll es eine Pressekonferenz geben, bei der Polizei und Staatsanwaltschaft über den aktuellen Stand der Ermittlungen berichten wollen. Sie soll um 13 Uhr im Landratsamt in Neumarkt in der Oberpfalz stattfinden, heißt es in einer Vorankündigung. Sie soll auch auf der Facebook-Seite der Polizei live übertragen werden.

Messerattacke in ICE: Drei Männer bei Angriff verletzt - Polizei kündigt Pressekonferenz an

In dem Zug waren am Samstagvormittag auf der Strecke zwischen Regenburg und Nürnberg drei Männer im Alter von 26, 39
und 60 Jahren schwer verwundet worden. Als mutmaßlichen Täter nahm die Polizei einen 27-jährigen Syrer fest, der sich nach Informationen der Deutschen Presseagentur (dpa) seit 2014 in Deutschland aufhält und zuletzt in Passau gewohnt haben soll.

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte, die Polizei arbeite mit Hochdruck daran, die Hintergründe der
schrecklichen Tat schnellstmöglich aufzuklären. Hinweise auf weitere Täter gibt es bislang nicht. Nach Messer-Attacke in ICE: Polizei mit Großeinsatz in Passau - besteht ein Zusammenhang?

Update vom 6. November, 18.42 Uhr: Neue Details rund um den Messer-Angriff in einem ICE: Plötzlich sei die Tür des Abteils aufgerissen worden, es habe eine fast panikartige Flucht in den hinteren Bereich des Zuges gegeben, berichtete ein 77 Jahre alter Fahrgast gegenüber der dpa, der zum Zeitpunkt des Angriffs in einem anderen Waggon saß. „Ein Messerstecher! Rennt nach hinten zum Zugende!“, sei gerufen worden. Dann habe er abgewartet, es sei Gott sei Dank aber nichts passiert. Angst habe er nicht gehabt.

Messerangriff in ICE: Dramatische Szenen im Zug - „Ein Messerstecher!“

Um kurz vor neun Uhr ging unter anderem beim Polizeipräsidium Oberpfalz ein Notruf ein: „Messerangriff auf Fahrgäste“, wie Polizeisprecher Florian Beck sagte. Der ICE mit 200 bis 300 Fahrgästen an Bord hielt an dem kleinen Bahnhof Seubersdorf. Ob der 27-Jährige von anderen Fahrgästen oder von Polizeibeamten überwältigt wurde, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

Update vom 6. November, 13.57 Uhr: Nach der Messerattacke in einem ICE zwischen Regensburg und Nürnberg hat das Bayerische Rote Kreuz nach eigenen Angaben „drei Schwerverletzte vor Ort versorgt und in Kliniken transportiert“. Etwa 200 bis 300 aus dem Zug evakuierte Fahrgäste würden zurzeit in einem Saal in der Nähe des Bahnhofs Seubersdorf im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz betreut, sagte ein Sprecher am Samstagmittag. 110 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes seien vor Ort, auch Kriseninterventionsteams zur Betreuung geschockter Menschen. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.

Zur Identität der Verletzten äußerte sich der Rotkreuz-Sprecher nicht und verwies darauf, dass die polizeiliche Lage noch nicht abgeschlossen sei. Die Vernehmung von Zeugen dauere noch an.

Update vom 6. November, 13.07 Uhr: Inzwischen gibt es weitere Details zum Angreifer. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz sagte am Samstagmittag: „Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Es gibt keine Erkenntnisse, dass weitere Täter vorhanden sind.“ Die Hintergründe seien noch völlig unklar.

Sprecher von Landes- und Bundespolizei wollten auf Anfrage keine näheren Angaben zum Festgenommenen machen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen soll es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 27-jährigen Syrer handeln. Aus Sicherheitskreisen hieß es zudem, der Angreifer habe mit einem Messer drei Menschen verletzt. Zwei von ihnen erlitten demnach schwere Verletzungen. Die Bild berichtete, der Festgenommene solle „psychisch auffällig sein“ und im Zug um Hilfe gerufen haben.

Bundesinnenminister Horst Seehofer äußert sich zur Messerattacke im ICE

Bundesinnenminister Horst Seehofer drückte sein Entsetzen aus und rief zur Besonnenheit auf. „Die grausame Messerattacke im ICE ist furchtbar“, zitierte ihn Ministeriumssprecher Steve Alter im Kurznachrichtendienst Twitter. Seehofer hoffe, dass die Verletzten und diejenigen, die diese Tat miterleben mussten, schnell und vollständig gesund werden.

Seehofer, der bis zur Bildung einer neuen Regierung geschäftsführend im Amt ist, dankte demnach den Einsatzkräften der Polizei und dem Zugpersonal „für ihren mutigen Einsatz“. Der CSU-Politiker sagte, die Hintergründe der grausamen Tat seien noch unklar und müssten aufgeklärt werden. „Erst dann ist eine Bewertung möglich.“

Derweil wird der Zugverkehr zwischen Regensburg und Nürnberg über Ingolstadt* umgeleitet. Dies bedeute aber für die Fahrgäste eine längere Fahrzeit von 30 bis 60 Minuten, so ein Sprecher der Deutschen Bahn.

Mehrere Verletzte nach Messerangriff im ICE nach Nürnberg

Update vom 6. November, 11.29 Uhr: Nun gibt es offiziell neue Details zu dem Angriff im ICE in Bayern. Laut Polizeipräsidium Oberpfalz wurde der Polizei gegen 9 Uhr mitgeteilt, „dass es in einem ICE zu Angriffen auf Fahrgäste kommen soll. Die Polizei konnte kurz darauf eine männliche Person festnehmen. Mehrere Personen wurden nach ersten Erkenntnissen verletzt.“ Es bestehe aktuell keine Gefahr mehr. „Derzeit liegen noch keine näheren Erkenntnisse zu den beteiligten Personen vor.“ Die Polizei sei mit einem Großaufgebot vor Ort.

Ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte, die Bahnstrecke Regenburg-Nürnberg sei seit etwa 9 Uhr gesperrt. „Im Moment werden die Züge an geeigneten Bahnhöfen zurückgehalten.“

Erstmeldung vom 6. November, 11 Uhr: Seubersdorf - In einem ICE, der von Regensburg* in Richtung Nürnberg* unterwegs war, kam es am Samstag zu einer Messerattacke. Die Polizei spricht von Verletzten. Wie schwer die Betroffenen verletzt sind und näheres zum mutmaßlichen Täter ist zunächst nicht bekannt.

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Messerangriff in ICE: Polizei konnten eine Person festnehmen

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz gab es am Samstagvormittag eine Messerattacke in einem ICE von Regensburg nach Nürnberg. Der Zug hält derzeit in Seubersdorf in der Oberpfalz. Dort ging auch um 9.20 Uhr ein Notruf bei der Polizei ein. Diese rückte mit einem Großaufgebot an. Eine Person wurde festgenommen.

Es soll wohl Verletzte gegeben haben, gab das Präsidium bekannt. Nach Informationen der Bild sollen es drei gewesen sein. Dies wurde offiziell noch nicht bestätigt. Wie schwer sie verletzt sind, ist zunächst nicht klar gewesen. Auch sei nicht bekannt, ob es sich bei dem Angriff um einen terroristischen Anschlag handelt. Die Untersuchungen dauern noch an. Wir berichten für Sie weiter. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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