Streiks am Dienstag und Mittwoch

IG Metall weitet Warnstreiks aus - 100 Betriebe betroffen

Nürnberg - Rund 800.000 IG-Metaller wollen mit Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Betroffen sind rund 100 Betriebe in ganz Bayern.

Im Streit um mehr Geld für die etwa 800 000 Beschäftigten der bayerischen Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall am Dienstag ihre Warnstreiks ausgeweitet. In mehr als 100 Betrieben hatte die Gewerkschaft zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Mehr als 1000 Metaller versammelten sich am Vormittag zu einer Kundgebung in Nürnberg.

Die Schwerpunkte lagen diesmal in Mittel- und Unterfranken. Allein in Nürnberg waren die Beschäftigten von 30 Metall- und Elektrobetrieben zu befristeten Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Aber auch in allen anderen Regierungsbezirken gab es Aktionen. „Am Mittwoch werden wir dann die Beteiligung nochmals steigern“, kündigte Bezirksleiter Jürgen Wechsler an.

Die IG Metall verlangt fünf Prozent mehr Geld für die Beschäftigten der Branche in Bayern. Die Arbeitgeber haben bei zwei Jahren Laufzeit stufenweise 2,1 Prozent sowie eine Einmalzahlung angeboten. Die Verhandlungen sollen Ende kommender Woche fortgesetzt werden.

dpa

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