„Iglu-Bewohner“ flüchteten

Mitten im Corona-Lockdown: Polizei beendet illegales „Iglu-Treffen“

Spuck-Attacke in Frankfurt
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Die Polizei beendete ein illegale Treffen in Augsburg (Symbolfoto)

Mehrere Menschen trafen sich in Augsburg in einem selbstgebauten Iglu. Sie stammten aus mehr als zwei Haushalten. Das ist aufgrund der derzeit geltenden Corona-Regeln allerdings verboten.

Augsburg - Es war ein wohl nicht ganz alltäglicher Einsatz für die Augsburger Polizei.* Die Beamten haben ein Treffen beendet, das gegen die Corona*-Maßnahmen verstieß. Das Ungewöhnliche: Es handelt sich um ein illegales Iglu-Treffen in einem Augsburger* Park.

Corona in Augsburg: Polizei beendet illegales „Iglu-Treffen“

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte eine Gruppe von rund fünf Menschen aus mehr als zwei Haushalten die „arktische Unterkunft“ nach andauernden Schneefällen am Donnerstag im Wittelsbacher Park in Augsburg* selbst gebaut - und für ein unerlaubtes Treffen genutzt.

Als die Gruppe auf den Streifenwagen der Polizei aufmerksam wurde, flüchteten die „Iglu-Bewohner“ nach Angaben der Ermittler in verschiedene Richtungen. Den Beamten gelang es aber, einen 22-Jährigen einzuholen. Ihn erwartet nun eine Anzeige gegen das Corona*-Infektionsschutzgesetz.

Corona: Illegales „Iglu-Treffen“ - Die Polizeimeldung im Wortlaut

„Am 14.01.2021, gegen 20:30 Uhr, konnte bei der Bestreifung des Wittelsbacher Parks ein selbstgebautes Iglu festgestellt werden. Beim Erblicken des Streifenfahrzeugs flüchteten mehrere Iglu-Bewohner in verschiedene Richtungen. Ein 22-Jähriger konnte nach kurzer Flucht von der Streife eingeholt werden. Den jungen Mann erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz. Die arktische Unterkunft diente offensichtlich als gemeinschaftlicher Treffpunkt.“

Die Corona-Lage bleibt weiter angespannt. Ab Montag gilt in Bayern eine FFP2-Maskenpflicht. Doch kommen bald noch schärfere Regeln?

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