Trend setz sich fort

Immer weniger Flüchtlinge reisen nach Bayern ein

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Bayern verzeichnet immer weniger neu eingereiste Flüchtlinge.

München - Die Zahl einreisender Flüchtlinge nimmt seit Mitte Februar stetig ab. Derzeit sind es nur rund 150 Menschen, die pro Tag neu in Bayern ankommen.

In Bayern kommen immer weniger Flüchtlinge an. Durchschnittlich sind es derzeit nur noch 150 Menschen pro Tag. In der ersten Märzwoche waren es dagegen noch mehr als 400 Flüchtlinge täglich, wie eine Sprecherin des bayerischen Sozialministeriums am Dienstag in München mitteilte.

Insgesamt reisten im Monat März bisher 5280 Asylsuchende in den Freistaat ein. Welch starken Rückgang dies bedeutet, zeigen die Zahlen der Vormonate: Im Januar dieses Jahres waren es noch 74 677 eingereiste Flüchtlinge, im Februar wurden insgesamt 41 600 Menschen bei der Einreise gezählt.

„Die Entwicklung der vergangenen Monate - dass wir immer weniger Zugänge von Flüchtlingen verzeichnen - setzt sich fort“, kommentierte die Ministeriumssprecherin die Zahlen. Die rückläufige Tendenz sei seit Mitte Februar zu beobachten. Eine Prognose, wie sich die Zahl einreisender Flüchtlinge in den kommenden Monaten entwickeln wird, wollte das Sozialministerium nicht geben.

Ein Grund für den rückläufigen Trend dürfte die faktische Schließung der sogenannten Balkanroute sein. Im Februar hatten mehrere betroffene Länder ihre Grenzen geschlossen.

dpa

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