In Waschmittelpackung

Kokain im Wert von 40.000 Euro entdeckt

Irschenberg - Kokain statt Waschpulver: Mehr als ein Kilo Rauschgift hatten Drogenschmuggler im Kofferraum ihres Autos versteckt. Die Bundespolizei kam ihnen am Irschenberg auf die Schliche.

An der Rastanlage Irschenberg haben Rosenheimer Bundespolizisten die Insassen eines Wagens mit schweizerischen Kennzeichen kontrolliert. Das war bereits am Samstag. Wie die Polizei nun meldet, wiesen sich Fahrer und Beifahrer mit serbischen Reisepässen ordnungsgemäß aus. Bei der Durchsuchung ihres Gepäcks im Kofferraum fiel den Zivilfahndern eine Waschmittelpackung auf. Die offenbar nachträglich mit Klebstoff verschlossene Schachtel beinhaltete nicht nur Waschpulver, sondern auch ein mit Folie umwickeltes weißes Päckchen. Ein Drogentest brachte rasch Gewissheit: Es handelte sich um Kokain. Die Drogen hatten ein Gewicht von etwas mehr als 1100 Gramm.

Die beiden Serben im Alter von 44 und 35 Jahren wurden von der Bundespolizei wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr von Betäubungsmitteln festgenommen. Nach einer ersten Einschätzung des eingeschalteten Zollfahndungsamts in München hat das Kokain einen Marktwert von wenigstens 40.000 Euro. Inzwischen hat eine gemeinsame Ermittlungsgruppe von Zoll und Landeskriminalamt die Ermittlungen gegen die beiden Männer übernommen. Dem Antrag der Staatsanwaltschaft München II entsprechend wurden die Beschuldigten auf richterliche Anordnung hin in Untersuchungshaft genommen.

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