Unfall mit BMW

79-Jähriger als Geisterfahrer auf der A96

München - Geisterfahrerunfall auf der A96: Ein 79-Jähriger war am Vormittag in der falschen Richtung auf der Überholspur in Richtung München unterwegs.

Wie die Polizei mitteilt, war der Mann am Montag gegen 11.15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Jengen und Landsberg-West auf der Richtungsfahrbahn Lindau als Geisterfahrer auf der Überholspur in Richtung München unterwegs.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 79-Jährige aus dem Kreis Ostallgäu an der Anschlussstelle Jengen mit seinem Ford falsch auf die A96 aufgefahren. Kurz nach der Anschlussstelle Buchloe-Ost kam es dann zu einer ersten Streifkollision mit einem entgegenkommenden Mercedes Sprinter eines 34-Jährigen. Gleichzeitig musste ein 33-Jähriger mit seinem VW nach rechts ausweichen und touchierte dabei die rechte Leitplanke.

Der 79-jährige Geisterfahrer setzte seine Falschfahrt unvermindert fort. Etwa vier Kilometer weiter prallte der Geisterfahrer dann versetzt frontal mit einem entgegenkommenden BMW zusammen und beide Fahrzeuge kamen schließlich zum Stehen.

Der Geisterfahrer wurde durch den Anprall lediglich leicht verletzt. Alle anderen Fahrzeuglenker und Insassen blieben laut Polizei unverletzt. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, der Ford und der BMW mussten abgeschleppt werden.

Der 79-jährige war nach Überprüfung nicht alkoholisiert, machte jedoch einen leicht verwirrten Eindruck. Die verständigte Staatsanwaltschaft Augsburg ordnete die Sicherstellung des Führerscheins des Geisterfahrers an.

Die Fahrbahn Richtung Lindau war für etwa eine Stunde gesperrt. Die Feuerwehr Landsberg war zur Absicherung der Unfallstelle und Ausleitung des Verkehrs an der Ausfahrt Landsberg-West zur Unterstützung eingesetzt.

Rubriklistenbild: © dpa

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