Nach umstrittener Coverversion

Josefa Schmid einigt sich mit Musikverlag

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Mit ihrem Cover eines Songs von Rainhard Fendrich sorgte Josefa Schmid für Schlagzeilen.

Kollnburg - Ihr Cover eines Rainhard Fendrich Songs hatte für Schlagzeilen gesorgt - doch die singende Bürgermeisterin Josefa Schmid und der Musikverlag fanden einen Kompromiss.

Der Streit um eine Coverversion eines Songs des österreichischen Sängers Rainhard Fendrich ist beigelegt. Die singende Bürgermeisterin aus dem niederbayerischen Kollnburg, Josefa Schmid (FDP), veröffentlicht ihre Version des Fendrich-Songs „Weus'd a Herz hast wia a Bergwerk“ am Montag wieder auf der Video-Plattform Youtube. „Ich habe mich mit dem Gedur-Musikverlag geeinigt“, erklärte Schmid.

Voraussetzung sei gewesen, dass sie im Vorspann des Videos den Hinweis auf ihr Bürgermeisteramt herausnehme. „Außerdem habe ich zugesagt, dass ich das Lied nicht auf einer Wahlkampfveranstaltung spiele.“ Das habe sie ohnehin nicht vorgehabt, betonte die FDP-Politikerin, die in zwei Wochen in den bayerischen Landtag einziehen will.

Der Musikverlag wollte keine politische Werbung

Der Gedur-Musikverlag hatte in der Vorwoche die Version aus dem Netz nehmen lassen und rechtliche Schritte wegen Urheberrechtsverletzungen geprüft.Mit den Liedern von Fendrich solle keine politische Werbung gemacht werden, hatte der Verlag betont.

Schmid hatte vor der Veröffentlichung weder mit dem Management Fendrichs noch mit dem Musikverlag Kontakt aufgenommen. Sie bezeichnete ihre Version als „reine Liebeserklärung an meine Heimat“.Politische Ziele habe sie damit nie verfolgt. Schmid ist seit 2008 Bürgermeisterin der knapp 3000 Einwohner zählenden Gemeinde Kollnburg.

dpa

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