Politiker fühlte sich verunglimpft

Kritik an Untersuchungsaktion

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Daten eines Internet-Forennutzers wurden beschlagnahmt.

München/Augsburg - Journalistenverbände haben eine Durchsuchungsaktion in den Redaktionsräumen der „Augsburger Allgemeinen“ scharf kritisiert.

Die Polizei hatte am Montag laut einem Bericht der Zeitung bei dem Verlag die Daten eines Internet- Forennutzers beschlagnahmt. „Wir finden das einen ungeheuren Vorgang“, meinte am Dienstag Kalle Kaschel-Arnold von der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in Verdi. Die Aktion sei „völlig überzogen“ gewesen, sagte auch der Vorsitzende des Bayerischen Journalisten-Verbandes (BJV), Wolfgang Stöckel. Das Amtsgericht hatte die Durchsuchung nach einer Beleidigungs- Strafanzeige des Augsburger Ordnungsreferenten angeordnet. Der CSU-Politiker fühlte sich durch einen Forumseintrag verunglimpft.

dpa

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