Nächster Ausreißer unterwegs

Ausgebüxtes Känguru eingefangen - doch weiterem Tier gelingt die Flucht

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Die Polizei Cham suchte nach einem kleinen ausgebüxten Kanguru. Jetzt ist es zurück, doch ein weiteres Tier ist geflohen.

Ein kleines Känguru ist am Samstag (23. November) aus seinem Gehege ausgebüxt. Mittlerweile ist es zurück, doch ein weiteres Tier ist geflohen.

  • Die Polizei in Cham suchte nach einem Känguru.
  • Das Tier ist mittlerweile zurück.
  • Doch ein weiteres Känguru ist geflohen.

Update vom 3. Dezember: Das kleine Känguru ist zurück in seinem Gehege. Das berichtet der BR. Das Tier sei in den vergangenen Tagen immer wieder in der Nähe des Geheges gesehen worden. Die Dorfgemeinschaft Untertraubenbach startete deshalb eine Einfangaktion. 40 Menschen halfen laut dem Besitzer des Kangurus mit. Nach 30 bis 45 Minuten war das Tier eingefangen. Das Känguru ist wohlauf, wie der BR berichtete.

Die Polizei in Cham ist aber bereits wieder auf der Suche nach dem nächsten Ausreißer. Erneut ist einem Känguru eines privaten Züchters die Flucht gelungen - es nutzte eine offene Gehegetür. Die Polizei versuchte, das Tier wieder einzufangen. Allerdings hätten die Beamten „keine Chance“ gehabt, da das Känguru-Männchen „wirklich sehr flink“ sei. Wenn man es fangen wolle, müsse man auf einen Zufall hoffen, sagte der Polizeisprecher.

Sorgen mache sich die Polizei aber keine, da sich das Tier auch bei winterlichen Temperaturen in der freien Wildbahn gut zurecht finden könne.

Känguru in Cham entflohen: Polizei sucht Tier

Ursprungsartikel vom 27. November

Cham - Die Polizei Cham (Oberpfalz) sucht nach einem kleinen Känguru. Das knapp einen Meter große Wallaby sei aus seinem Gehege abgehauen. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Wie die Polizei auf Facebook außerdem schrieb, hüpfte das Kanguru noch an einem Nachbarn vorbei. „Dieser nutzte gleich die Gelegenheit und konnte mit seinem Handy das ‚Fahndungsfoto‘ machen.“

Video: Australisches Känguru im Kuschelwahn

Polizei in Cham sucht Känguru: Tier hatte offene Tür zur Flucht genutzt

Es habe die Chance zur Flucht ergriffen, als eine Tür kurz offen stand. Das graubraune Tier mit hellem Bauch sei demnach bereits seit Samstag verschwunden. Einen Namen habe es laut Polizeiangaben nicht. 

Das Känguru sei sehr zutraulich und komme „in der freien Wildbahn in unseren Breitengraden gut zurecht“. Eine Gefahr gehe von dem kleinen Känguru nicht aus, wie die Polizei mitteilte.

Heimlich, still und leise hat auch eine Schildkröte in Unterfranken Reißaus genommen und einen Ausflug zu einem Seniorenheim gemacht. In Raubling ist ein Stier abgehauen - und durch einen Baumarkt spaziert. Alle Neuigkeiten aus Bayern finden Sie auf unserer Themenseite.

Im bayerischen Fürstenfeldbruck reißt ein Hund ein Kaninchen. Die todtraurige Besitzerin (5) ist untröstlich - und startet einen Aufruf.

dpa/kam

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