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Kahn: Kein Bayern-Zögern bei Lewandowski, Neuer und Müller

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Robert Lewandowski
Robert Lewandowski (l) von München jubelt über das Tor zum 4:0. © Sven Hoppe/dpa

Vorstandschef Oliver Kahn findet die aufgeregte Debatte um die Zukunft der drei Bayern-Topspieler Robert Lewandowski, Manuel Neuer und Thomas Müller überzogen. „Ich verstehe diese ganze Aufregung rund um diese Themen nicht“, sagte Kahn im ZDF-„Sportstudio“ nach dem 4:0 des Tabellenführers am Samstagabend in der Fußball-Bundesliga gegen Union Berlin.

München - Neuer (35), Lewandowski (33) und Müller (32) hätten alle noch gültige Verträge, „auch für die nächste Saison“, wie Kahn betonte.

Der 52-Jährige wies energisch den Vorwurf zurück, dass der Verein hinsichtlich der Gespräche mit den drei Routiniers „zögerlich“ agiere. „Wir haben immer gesagt, dass wir uns zusammensetzen werden und dass das eine hohe Priorität bei uns hat. Das hat sich nicht verändert.“ Vertragsverhandlungen könne man aber nicht „mal kurz im Vorbeilaufen regeln“, bemerkte Kahn. Auch die Spieler hätten gewisse Vorstellungen. Es sei darum „ein Prozess der Annäherung“ nötig.

Das Trio zählt zu den Topverdienern im Münchner Kader. Eine weitere Verlängerung über 2023 hinaus um jeweils zwei Jahre könnte die Bayern im Gesamtpaket womöglich bis zu 150 Millionen Euro kosten. „Wir müssen schauen, dass unsere Qualität in der Mannschaft und die wirtschaftliche Komponente zusammenpassen“, sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic vor dem Anpfiff des Union-Spiels im TV-Sender Sky.

„Wir haben eine schwierige Phase, finanziell“, betonte Salihamidzic nach zwei Jahren Corona-Pandemie. Kahn wiederum sieht „keinen Grund“ für die Spieler, „den FC Bayern zu verlassen. Die Spieler wissen, was sie an diesem Club haben“, sagte der frühere Bayern-Torwart.

Trainer Julian Nagelsmann bekräftigte am Samstagabend erneut, dass sich alle im Verein „wünschen, dass die Spieler bleiben“. Er habe auch keine gegenteiligen Signale von seinen Kapitänen erhalten. „Wir werden schon unseren Job machen“, versicherte Salihamidzic den Fans. dpa

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