Forscher zweifelt an offizieller Version des Ertrinkungstodes

Kein Volksbegehren zur Feststellung der Todesursache von Ludwig II.

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König Ludwig II.

München - Nach dem erneuten Nein des ehemaligen Herrscherhauses Wittelsbach für eine Autopsie der Leiche hat der Berliner Geschichtsforscher Peter Glowasz sein Vorhaben zurückgezogen.

In Bayern wird es vorerst kein Volksbegehren zur Feststellung der Todesursache von König Ludwig II. geben. Nach dem erneuten Nein des ehemaligen Herrscherhauses Wittelsbach für eine Autopsie der Leiche hat der Berliner Geschichtsforscher Peter Glowasz sein Vorhaben zurückgezogen. Er bleibt aber dabei, dass die genauen Todesumstände geklärt werden müssten. 

„Die Sache ist nicht gestorben“, sagte Glowasz am Montag. „Die Überprüfung des Leichnams ist überfällig.“ Der Forscher will herausfinden, ob die offizielle Version des Ertrinkungstodes von Ludwig II. zutrifft oder der glücklose Monarch auf seiner Flucht erschossen wurde.

dpa

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