Wilde Spekulationen

Keine Brandbeschleuniger in Ruine der Gamshütte

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Flammen schießen aus der Gamshütte. Das Gebäude wurde bei dem Feuer nahezu zerstört.

München - Die Brandfahnder von der Kripo Garmisch-Partenkirchen, die in der Ruine der Gamshütte nach Ursachen für das Feuer suchten (tz berichtete), präsentierten am Freitag ein Ergebnis.

Demnach gibt es keinen Hinweis darauf, dass ein Brandbeschleuniger in der Hütte auf dem Wank ausgebracht worden ist. Also weder Benzin, Spiritus oder Ähnliches. Das Feuer war in einem Holzofen in der Gaststube ausgebrochen. Den Ofen hatte, so die Erkenntnisse der Ermittler, der Hüttenbesitzer in den Tagen vor dem Brand „in Betrieb genommen“, also angeheizt.

Bei den Ermittlungen wurde die Kripo von einem Experten des bayerischen Landeskriminalamts sowie von einem Polizisten mit einem speziell ausgebildeten Hund unterstützt. Der Hund kann geringste Spuren von Brandbeschleunigern erschnüffeln. Wegen Querelen zwischen Hütteneigner und den Besitzern des Grundstücks – den Bayerischen Staatsforsten – hatte es nach dem Brand in der Gegend wildeste Spekulationen gegeben. Der Abriss der Hütte hatte bereits vor dem Feuer angefangen.

mc

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