Blutbad in Kelheim

Blutbad in Kelheim: Ermittlungen eingestellt

+
Blick auf ein Haus in Kelheim (Bayern) am 02.03.2014, in dem in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein 28-jähriger Polizist zuerst seine 18-jährige Freundin und anschließend sich selbst erschossen hat.

Kelheim - Für die Beamten steht knapp zwei Wochen nach der Tat zweifelsfrei fest, dass ein Polizist aus Kelheim erst seine Freundin und dann sich selbst erschossen hat. Über das Motiv wird weiter geschwiegen.

Zweieinhalb Wochen nach der Bluttat eines Polizisten in Niederbayern mit zwei Toten sind die Ermittlungen eingestellt worden. Es stehe zweifelsfrei fest, dass der 28 Jahre alte Beamte in Kelheim zunächst seine 18 Jahre alte Freundin mit sechs Kopfschüssen und danach sich selbst getötet habe, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Zu den Hintergründen und Motiven der Tat machte die Staatsanwaltschaft aber keine Angaben.

Der 28-Jährige war vor der Tat wochenlang krankgeschrieben und hatte aus diesem Grund auch keine Waffe mehr. Am 3. März sollte er seinen Dienst wieder antreten. Überraschend tauchte er aber bereits zwei Tage zuvor in seiner Dienststelle, der Polizeiinspektion Kelheim, auf. Dort brach er laut Staatsanwaltschaft den Schrank einer Kollegin auf und stahl deren Dienstwaffe samt Munition. Mit der Waffe erschoss er dann in der Nacht zum 2. März zunächst seine Freundin und dann sich selbst.

Lesen Sie auch:

Kelheim: Obduktion soll Hinweise geben

dpa

auch interessant

Meistgelesen

Keine Rettungsgasse: Feuerwehrlern platzt der Kragen
Keine Rettungsgasse: Feuerwehrlern platzt der Kragen
Sepp Haslinger: Wetterkerze wieder voll daneben
Sepp Haslinger: Wetterkerze wieder voll daneben
So skurril wurde der Balkan-Bandenchef überführt
So skurril wurde der Balkan-Bandenchef überführt
Meridian lässt Unglückszüge von Bad Aibling nachbauen
Meridian lässt Unglückszüge von Bad Aibling nachbauen

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion