Tragisches Unglück

Mädchen überfahren: Heute wird die kleine Maxima beerdigt

Holzgünz - Am Montag war die kleine Maxima von einem Auto überfahren worden. Am Freitag wird das Mädchen beigesetzt. Auch in einer anderen Stadt ereignete sich ein tragisches Unglück.

Schon wieder wird Weihnachten für eine Familie ein Fest unsäglicher Trauer. Am Donnerstagmorgen wurde in Neuburg an der Donau ein zweieinhalbjähriger Bub vor der Kinderkrippe überfahren. Er starb am Vormittag im Krankenhaus.

Am Freitag wird in Holzgünz die sechsjährige Maxima begraben. „Unser über alles geliebter Sonnenschein wurde in die Schar der Engel aufgenommen“, haben ihre Eltern in die Todesanzeige geschrieben.

Wie berichtet, war sie am Montag in Holzgünz (Kreis Unterallgäu) auf dem Heimweg vom Musikunterricht. Zusammen mit der Erstklässlerin ging eine gleichaltrige Schulfreundin, die ebenfalls beim Flötenunterricht war, sowie ihre Mutter. Diese musste mit ansehen, wie die beiden Mädchen beim Überqueren der Hauptstraße vom Mercedes eines 84-Jährigen erfasst wurden. Maxima wurde so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus starb. Ihre Freundin überlebte schwer verletzt.

Ein ähnliches Horror-Szenario erlebte der Vater eines zweieinhalbjährigen Buben Donnerstagfrüh. Er wollte kurz nach 8 Uhr in Neuburg seinen Sohn in der Kinderkrippe abgeben. Zur selben Zeit fuhr eine 30-Jährige dort vor dem Gebäude aus einer Parklücke heraus. Dabei erfasste sie das Kleinkind.

Zeugen sagten gegenüber der Polizei aus, der Bub sei genau in dem Moment vor das Auto gelaufen, in dem die Frau losfuhr. Der Zweieinhalbjährige wurde von dem Fahrzeug überrollt. Obwohl das Krankenhaus nur etwa 100 Meter von dem Unfallort entfernt ist und die Rettungskräfte sofort vor Ort waren, konnte der Bub nicht gerettet werden. Der Vater des Kindes und die Autofahrerin erlitten einen schweren Schock und mussten von Kriseninterventionsteams betreut werden. Sie konnten noch nicht zu dem Unfall befragt werden.

Volker Pfau

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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