In Passau

Klinikum: Patientin muss drei Tage im Bad schlafen

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Wegen der Belegung fand sich im Zimmer kein Bett.

München - Sie hatte schreckliche Bauchschmerzen und musste sich immer wieder übergeben. Noroviren! Mit dieser Diagnose wurde eine junge Österreicherin (24) ins Passauer Klinikum eingeliefert. Was dann passierte, klingt wie ein Alptraum.

Im Klinikum fand sich ein Bett – aber nur noch im gefliesten Patientenbad. Die Frau lag nun für drei Tage zwischen der Kloschüssel und der Dusche. Das berichtet die PNP.

Wobei der Raum auf der Station 13 nicht etwa wegen des Krankheitsbilds ausgesucht wurde, sondern aufgrund der Belegung. Die Verwaltungsleitung bedauerte zwar den Umstand, doch „aus Kapazitätsgründen würde es zu solchen Ausnahmezuständen kommen“.

Der Vater der jungen Frau ist entsetzt. „Ich hätte es ja verstanden, wenn man mal eine Nacht zur Not so verbringen muss.“ Aber drei Tage? Seine Tochter hatte weder fernsehen noch telefonieren können, was Ablenkung hätte bringen können. Die Familie drehte das Bett um, damit die Kranke wenigstens aus dem Fenster schauen konnte.

Dann riss dem Vater der Geduldsfaden, er quartierte seine Tochter im benachbarten oberösterreichischen Schärding ein.

tz

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