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„Wir waren selber total überrascht“: König Charles III. erhält besonderes Gastgeschenk aus Bayern

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Von: Christian Einfeldt

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Charles III. und Camilla. Bayerische Krügel.
In der Hotel-Suite wurden King Charles III. und Queen Camilla mit bayerischen Krügel empfangen. © Georg Wendt/dpa und Der kleine Muc

Im Zuge ihres Staatsbesuches wurde Charles und Camilla ein besonderes Geschenk gemacht. In ihrer Hotel-Suite wurden sie mit Krügen empfangen, das Hersteller-Unternehmen aus Bayern wusste von nichts.

Berlin/Tettau – Die erste Auslandsreise als König bietet für Charles III. reichlich Programm. Nach feierlichem Empfang am Brandenburger Tor verbringen Charles und Frau Camilla am Freitag (31. März) bereits den dritten Tag in Deutschland. Zwischen Staatsbankett, Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz und einer Bootsfahrt im Hamburger Hafen stand für die Royals auch eine Nacht im Hotel Adlon in Berlin an. Das Luxus-Hotel zählt zu den teuersten der Bundeshauptstadt, verspricht Glamour und viel Prunk.

Einen Anteil daran haben auch zwei Krüge aus Bayern. Tradition aus Tettau als Gastgeschenk für die Royals, die das Unternehmen „vor Aufregung kaum schlafen“ ließ.

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„Wir waren selber total überrascht“: Auf einmal waren da bayerische Krüge in der königlichen Suite

Seit 2015 stellt die bayerische Firma Der kleine Muc Krüge her: traditionell, detailverliebt und „mit viel Handarbeit“, wie es auf der Internetseite heißt. Dass im Zuge eines Staatsbesuches einmal Charles III. und Camilla ihre Champagner-Krüge in den Händen halten könnten, hatten die Geschäftsführerinnen Natascha Fischer und Madeleine Heinrich zu Gründungszeiten wohl nicht gedacht. Auf den Wiesn bereits zum „Trend“ erklärt, fanden sich in der Hotel-Suite neben dem Champagner die passenden Gläser aus Bayern wieder.

Im Gespräch mit Merkur.de sagt Fischer, dass Der kleine Muc aus Tettau (Landkreis Kronach) „keine Krügerl eigens für den König designt“ habe. Umso größer also die Überraschung und Freude: Zwei Krüge (einmal in gold, einmal in rosegold) sollten den Staatsbesuch der britischen Krone versüßen. „Wir waren selber total überrascht, erfreut, glücklich und aufgeregt“, sagt Fischer. Wie die Gläser in die Adlon-Suiten kamen – für die Beteiligten aktuell noch völlig unklar. Fischer ist sich nach den gesichteten Bildern des Gastgeschenkes jedoch sicher: „Wir schätzen, der Trend Champagnerkrügerl von der Wiesn erobert jetzt endlich die ganze Welt“.

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