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Nach Wanderung auf Kreta: Bayer 18 Tage lang vermisst – nun herrscht traurige Gewissheit

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Von: Felix Herz

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Ein ehemaliger Coburger galt nach einer Wanderung auf Kreta 18 Tage lang als vermisst. Nun herrscht traurige Gewissheit (Symbolbild).
Ein ehemaliger Coburger galt nach einer Wanderung auf Kreta 18 Tage lang als vermisst. Nun herrscht traurige Gewissheit (Symbolbild). © Panthermedia / IMAGO

Die griechische Insel Kreta war eine Wahlheimat für den Berliner Anwalt aus Coburg, mehrmals im Jahr besuchter er sie. Doch nun fand er dort seinen Tod.

Kreta – Die lange Suche nach dem verschollenen Berliner Anwalt, der aus Coburg im Norden Bayerns stammt, wurde am Mittwoch, 21. September, beendet. Der vermisste 53-Jährige konnte nur noch tot aufgefunden werden. 18 Tage lang hatte man zuvor auf Kreta nach dem leidenschaftlichen Wanderer gesucht.

Tot nach Wanderung auf Kreta: Traurige Gewissheit rund um ehemaligen Coburger

Laut bild.de war der aus Coburg stammende und in Berlin als Anwalt tätige 53-Jährige ein großer Kreta-Fan, mehrmals im Jahr reiste er, begeistert von Natur und Geschichte, auf die griechische Insel. Von seinem letzten Urlaub Anfang September wird der Mann nicht mehr zurückkommen – die Leiche des Mannes wurde gefunden.

Am 3. September war er laut der Neuen Presse Coburg zu einer Wanderung im Psiloritis-Gebirge aufgebrochen. Auf dem Weg zur Kamares-Höhle, die er in der Vergangenheit bereits des Öfteren besucht hatte, verirrte sich der 53-Jährige. Als es dunkel wurde, schrieb er Familienangehörigen, dass er im Freien übernachten werde und am nächsten Morgen nach dem richtigen Weg suchen werde.

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Nur mit Turnschuhen unterwegs: Familie engagierte Hilfe auf Kreta

Gegen 5 Uhr am nächsten Tag teilte der 53-Jährige dann seiner Familie mit, dass er sich nun auf den Weg mache. Es war die letzte Nachricht, die vom ehemaligen Coburger kam. Seiner Sache schien er sich aber sicher zu sein, einen Notruf setzte der Wanderer nicht ab. Obwohl er für die Wanderung nicht ausgerüstet war: Laut bild.de trug er nur Turnschuhe, hatte kaum Proviant dabei.

Fast drei Wochen lang wurde anschließend nach dem Verschollenen gesucht. Spezialkräfte waren im Einsatz, auch die Angehörigen des Mannes reisten nach Kreta, um bei der Suche zu helfen. Zusätzlich engagierten sie einen ehrenamtlichen Rettungshundeführer. Dieser fand dann auch den Leichnam des 53-Jährigen in einem steinigen und unwegsamen Gelände an einer 150 Meter hohen Felswand. Er war scheinbar abgestürzt, heißt es auf bild.de. Besonders tragisch: Etwa zwei Kilometer von der Unglücksstelle entfernt wäre das erste Haus des nächsten Dorfes gewesen. (fhz)

Auch in den Alpen geht die Suche nach einem verschollenen, 24-jährigen Bergsteiger weiter. Doch nach sechs Tagen sind die Hoffnungen auf ein glückliches Ende minimal.

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