Weitere Werkstatt in Planung

Krisengespräch wegen defekter Meridian-Züge

München - Immer wieder steht der Meridian wegen technischer Mängel in der Kritik. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft hat deshalb nun zum Krisen-Gespräch eingeladen.

Wegen gehäufter technischer Mängel der Meridian-Züge hat sich die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) als Aufsichtsbehörde mit Verantwortlichen von Meridian und des Herstellers der Züge, der Firma Stadler aus Berlin, getroffen. Das Krisengespräch sei gut verlaufen, erklärte die BEG hinterher.

Die Oberlandbahn als Betreiber des Meridian habe eingewilligt, einen zusätzlichen „Instandhaltungspunkt“ in München-Freimann einzurichten. Dort sollen Reparaturen schneller möglich sein – denn bisher müssen die Meridian-Züge erst nach Regensburg gefahren werden, wo das Unternehmen eine Werkstatt betreibt. Eine weitere Werkstatt in Augsburg ist erst in Planung. Sowohl die BOB als auch Stadler habe auch zugesichert, ihre Zusammenarbeit zu intensivieren, um technische Probleme zu meistern. Man sei „auf einem guten Weg“.

Hintergrund ist eine Serie von Störfällen in der jüngsten Vergangenheit. Zu Beginn der Woche hatte die Bayerische Oberlandbahn bekannt gegeben, dass zehn der 35 Züge wegen verschiedener technischer Störungen nicht einsatzfähig seien. Mittlerweile sind die meisten Züge aber wieder auf der Schiene unterwegs.

Rubriklistenbild: © dpa

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