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Schwierige Löscharbeiten

War es Brandstiftung? Gefängnis muss wegen Feuer evakuiert werden

Feuer in der Justizvollzugsanstalt
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Feuer in der Justizvollzugsanstalt - ein Bild der schwierigen Löscharbeiten.

Flammen im Knast: In Kronach hat es im Gefängnis gebrannt. Wegen der komplizierten Löscharbeiten in dem historischen Gebäude wurden die Insassen in andere Gefängnisse verlegt. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus.

Kronach - Wegen eines Brandes ist das Gefängnis in Kronach am Freitag evakuiert worden. Die Ermittler gehen nach Angaben der Polizei von Brandstiftung aus. Ein 27-jähriger Häftling stehe unter Verdacht, das Feuer an einer Lüftungsanlage in einer Zelle vorsätzlich gelegt zu haben. Nachdem Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt (JVA) den Brand in den frühen Morgenstunden bemerkt hatten, wurden rund 100 männliche Insassen in andere Gefängnisse verlegt.

Die Flammen konnten zwar schnell gelöscht werden, doch in Zwischendecken des historischen Gebäudes vermuteten die Einsatzkräfte noch Glutnester. Deshalb habe man sich entschlossen, die Insassen in andere Anstalten zu bringen, sagte eine Polizeisprecherin. Das sei jedoch eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen. Justizangestellte verteilten in Zusammenarbeit mit zahlreichen Polizisten aus Ober-, Mittel- und Unterfranken sowie aus Thüringen die Häftlinge in Bussen auf andere Gefängnisse.

Bei dem Brand sind nach Polizeiangaben zwei JVA-Mitarbeiter leicht verletzt worden. Der entstandene Sachschaden liege nach bisherigen Schätzungen im niedrigen sechsstelligen Bereich. Rund 240 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Rettungsdienst seien im Einsatz gewesen.

Das Gefängnis in Kronach ist ein historisches Gebäude - 1802 als Getreidespeicher errichtet, befindet es sich nahe der Festung Rosenberg in der historischen Altstadt.

dba/lby

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