Bei großer Bewegungsjagd

Jäger machen grausigen Fund im Wald

Bei einer großen Wildschwein-Jagd im fränkischen Mainleus wird eine skelettierte Leiche gefunden. Wer der Tote ist, ist nicht sofort feststellbar - doch es gibt einen Verdacht.

Mainleus - Samstagmittag in einem Waldstück bei Mainleus im Kreis Kulmbach: 130 Jäger und ebenso viele Helfer sind auf einer revierübergreifenden Jagd auf Wildschweine. Die Treiber streifen durch die Wälder, um das Schwarzwild aufzuscheuchen. Bis 12.30 Uhr, so berichtet infranken.de, wird im Waldstück scharf geschossen. Eine Gruppe von Männern ist derweil auf der Westseite des Patersbergs in unwegsamem Gelände unterwegs. Dann entdecken sie zehn Meter neben einem Wanderweg Leichenteile.

Der Leichnam, es handelt sich um einen Mann, ist skelettiert, die Teile in einem größeren Umkreis verstreut. Die Kleidung allerdings ist noch gut erkennbar. Über die Identität des Mannes lässt sich vorerst dennoch nichts sagen, auch die Umstände seines Todes sind noch unklar. Ein Gewaltverbrechen sei nicht auszuschließen, heißt es von der Polizei, die in alle Richtungen ermittelt - allerdings gibt es keinen konkreten Hinweis auf Fremdverschulden. Aufschluss soll die angeordnete Obduktion geben.

Ist der Tote ein Vermisster aus dem Raum Bayreuth?

Infranken.de bringt den Toten mit einem Vermisstenfall aus der Region in Verbindung: Im Mai 2017 wurde im Maileuser Ortsteil Danndorf ein verlassenes Auto mit Bayreuther Kennzeichen entdeckt. Der Fahrer, ein 33-Jähriger, wurde mit Hunden, Hubschrauber und Bergwacht gesucht, wurde aber nicht gefunden. 

Ob ein Zusammenhang zwischen dem Leichenfund und dem vermissten Bayreuther besteht, muss nun die Kripo Bayreuth klären, die die Leichenteile aus dem Wald barg und mit der Untersuchung des Fundortes die Ermittlungen übernahm.

Am Wochenende schockierte Franken außerdem eine brutale Tat in Fürth: Am helllichten Tag wurde eine Frau bei einem Spaziergang im Park vergewaltigt. Der Täter hatte sie mit einem Messer bedroht und in ein Gebüsch gezerrt. Die Polizei konnte bereits einen Verdächtigen verhaften. 

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Rubriklistenbild: © dpa / Bodo Schackow (Symbolbild)

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