Landwirt am Dauerpusten: Zum 100. Alkoholtest ein Fass für die Polizei

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Pusten für die Polizei ist für den Landshuter Landwirt Bernhard Frank zur Dauerbeschäftigun geworden.

Landshut - Es soll ja Leute geben, die noch nie in eine Polizeikontrolle gekommen sind, dafür gibt es andere, die umso häufiger das Vergnügen haben.

Absolut kurios ist allerdings, was der 53-jährige Landwirt Bernhard Frank auf Landshuts Straßen erleben will: „Ich bin schon rund 150 Mal von der Polizei angehalten worden. 98-mal musste ich einen Alkoholtest machen.“ Betrunken am Steuer wurde er aber noch nie erwischt. Der 53-Jährige notiert sich mittlerweile ganz genau, wann und wo er in den Alkomaten pusten musste, und bereitet sich auf ein besonderes Jubiläum vor, auf dass sich auch die Ordnungshüter freuen können: „Bei der 100. Alkoholkontrolle spendiere ich der Polizei ein Fassl Bier.“

Angefangen habe das Ganze vor etwa fünf Jahren. Fast 14-tägig sei er damals kontrolliert worden. Einige Zeit lang sei es ruhig gewesen, doch „jetzt geht das wieder los“. Zuletzt sei er vor drei Wochen zum Alkomatentest gebeten worden. Auch da habe er, wie jedes Mal übrigens, „null Promille“ gehabt.

Doch nicht nur bei Verkehrskontrollen trifft der 53-Jährige die Polizei. Während der Landshuter Hochzeit hatte er in der Nähe des Stadttheaters einen Unfall – ausgerechnet mit einem Streifenwagen. Und die Umstände eines zweiten Unfalls könnten durchaus seine rätselhafte Anziehungskraft auf Schandis erklären: Als er einmal mit einem Moped einen Crash baute, wurde ihm von der Gegnerin im Nachhineinen unterstellt, er habe ihr „stockbesoffen“ den Seitenspiegel weggefahren. Für fünf Monate war dann tatsächlich sein Lappen weg, obwohl es angeblich keinen Alkotest gegeben habe. Doch die Behauptung der Autofahrerin habe sich laut Bernhard Frank nicht aufrecht erhalten lassen: „Der Richter hat das Verfahren sofort eingestellt“ – und er hatte seinen Führerschein wieder.

Wie es zu den 98 Alkoholkontrollen und dem doch eher angespannten Verhältnis zur Polizei kommen konnte, bleibt dennoch unklar. Die Polizei darf sich aus Datenschutzgründen nicht äußern – und Frank ist sich keiner Schuld bewusst. Fest steht aber: Er kann das Fassl schon kaltstellen Die 100. Kontrolle kommt bestimmt.

Quelle: tz

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