Der Landwirt mit den Armen eines Toten

Der Landwirt mit den Armen eines Toten
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Ein Jahr nach der weltweit ersten beidseitigen Arm-Transplantation hat der Patient - der Allgäuer Bauer Karl Merk - heute im Memminger Klinikum ausführlich über seine gesundheitlichen Fortschritte berichtet.
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"Ich fühle mich gut und würde die Operation sofort wieder machen", sagte er.
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Wie gut Merks Nervenzellen inzwischen in die neuen Arme eingewachsen sind, demonstrierte er durch mehrfaches Beugen beider Arme.
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Auch die Finger der linken Hand könne er schon ein wenig bewegen.
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"Mein größter Traum ist, so selbstständig wie möglich zu werden„, sagte der Allgäuer.
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Daher fiebere er dem Moment entgegen, wenn er mit seinen Händen wieder etwas festhalten kann.
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Ein Maishäcksler hatte dem Landwirt aus Westerheim (Landkreis Unterallgäu) vor sieben Jahren beide Arme abgerissen.
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Im Juli 2008 hatte ihm ein Ärzteteam am Münchner Klinikum rechts der Isar in einer 15-stündigen Operation die Arme eines Toten transplantiert.

Ein Jahr nach der weltweit ersten beidseitigen Arm-Transplantation hat der Patient - der Allgäuer Bauer Karl Merk - heute im Memminger Klinikum ausführlich über seine gesundheitlichen Fortschritte berichtet.

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