Polizei erklärt brisante Funde

Kinder schnorcheln in bayerischem Badesee: Was sie dann entdecken, erschreckt ihre Eltern zu Tode

Am vergangenen Wochenende entdecken Kinder beim Schnorcheln einen verdächtigen Gegenstand im Langbürgner See. Ihre Eltern schlugen sofort Alarm.

Bad Endorf - Nachdem der Vater der beiden Schnorchler den Verdacht hatte, dass es sich um bei dem etwa 30 cm großen Gegenstand um eine Granate handeln könnte, informierte dieser die Polizeiinspektion Prien. 

Eine Überprüfung durch die Wasserschutzpolizei vor Ort ergab, dass es sich um eine funktionsfähige Sprenggranate, Kaliber 7,5 cm, aus dem 2. Weltkrieg handelte. Das Kriegsrelikt wurde durch Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes aus 2 Metern Wassertiefe geborgen und fachgerecht entsorgt. 

Wasserstände sorgen für kuriose Funde

Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zusammenhang drauf hin, dass bei den derzeit niedrigen Wasserständen an den Gewässern vermehrt mit Munitionsfunden gerechnet werden kann. 

Beim Auffinden von verdächtigen Gegenständen dürfen diese nicht berührt oder gar selbstständig geborgen werden, da insbesondere von Blindgängern eine erhebliche Explosionsgefahr ausgehen kann. Es ist immer die Polizei zu informieren.

mm/tz

Lesen Sie auch: Fluss gibt Ehering frei - nun stellt er seine Finderin vor ein großes Rätsel 

Rubriklistenbild: © picture alliance / Philippa Horn / Philippa Hornsby (Symb olbild)

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