Keine Nachhilfestunden

"Schüler brauchen Ferien ohne Paukerei"

München - Pause vom Pauken: Für rund 1,7 Millionen Schüler in Bayern beginnen am Freitag die Weihnachtsferien. Bis zum 7. Januar sollten die Schulbücher im Schrank bleiben.

Bayerns Bildungsminister Ludwig Spaenle (CSU) wünschte Schülern, Eltern und den etwa 120 000 Lehrern gute Erholung. Die Lehrer hätten mit ihren Schülern während der ersten vier Monate des Schuljahres 2013/2014 intensiv gearbeitet, sagte der Minister laut Mitteilung vom Freitag. „Eine Phase des Ausspannens und Erholens tut ihnen jetzt wirklich gut, um im neuen Jahr wieder mit neuem Elan in die Schule zurückzukehren.“

Auch Lehrerverbands-Chef Klaus Wenzel rief dazu auf, den Schülern in den Ferien Zeit zum Entspannen zu geben. Kinder sollten die Ferien „ohne Paukerei und Nachhilfestunden“ genießen können. Für sie sei Zeit mit der Familie das größte Geschenk zu Weihnachten.

Der Schulranzen sollte mindestens bis zum 1. Januar in der Ecke liegen bleiben dürfen, sagte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) der Nachrichtenagentur dpa. „Weihnachten ist das Geburtstagsfest Christi und ein Familienfest“, betonte Wenzel. Besinnung, Spiele und Spaziergänge seien wichtig. Die Schüler hätten seit September gerackert, nun müssten sie mal entspannen dürfen. „Und dann geht es nach den Ferien mit neuem Schwung weiter.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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